Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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336
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langweilig, und nur mit vielen Kosten abgeschriebenwurde - also nur in wenigen Händen seyn konnte, wardnun in willkührlicher Zahl in tausend und tausendKopien in sehr kurzer Zeit- und sehr wohlfeil, unddauernd verbreitet. Nun hatte das Geisterreich der Sterb-lichen Bahn gebrochen. Indem jede Idee des einsamenDenkers zum Gemeingut aller Menschen, und ihre Lei-den und Freuden und Handlungen zum Gcmeingefühlwurde», zerstob vorerst religiöser und politischer Nim-buö wie Nebel vor Sonuenwärme, und ein Weltgerichtwurde aufgestellt, vor dem Kronen und Eroberer, irr-dische Gottheiten wie die Aschen verbrannter Sünder zuerscheinen hatten; dann umschlang, so weit die Weltgieng, die Bessern aller Nationen im Reiche des Gu-ten, Wahren und Schonen nur ein Band, innert demeine unsichtbare Macht sich ausbildete, welcher — manverzage nicht — die Pforten der Hölle bis ans Endeder Tagen nichts anhaben werden. Diesen Durchbruchdes Geistes durch die rohe, leblose Materie begünstigtedie Entdeckung von Amerika . Eine neue Welt, ein Pa-radteö mit unaussprechlichen Schätzen, lag der Hab-sucht der Europäer offen. Die Betriebsamkeit leitete denHandel in alle Welt 181 ); eö kamen neue Bedürfnisse,

181 ) AuS eine». Schreiben von Basel in Fritschi's Geschichte1508 scheint ersichtlich, daß schon fremde Tücher in derSchweiz waren.