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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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als der andere. ES hat nothwendig so kommen müssen.Ein einzelner ruft so etwas nicht herbey; er greift nurmehr oder weniger in das große Weltereigniß ein. DieseAnsicht, in der Reformation nicht das Werk einesoder mehrerer Individuen, nicht das Treiben und Stre-bcn einiger Gemeinden, Orten und Landschaften ver-ehren oder verabscheuen, sondern sie als nothwen-diges Produkt der Zeit ansehen zu müssen, er-muthigt nun zu ihrer Beschreibung.

Zuerst vom Jahrhundert. Keines wird mit ihm ver-glichen werden können. In dem einen sind Monarchiengekommen und verschwunden; andere haben in welt-berühmten Schlachten oder Kabinetöpraktiken und ingroßen Männern und schönen Thaten fulgurirt; aberkeines hat dauernder und kräftiger auf die Gesammt-heit der Menschen, so lange als es solche geben wird,gewirkt, alö das fünfzehnte, nicht durch die Reforma-tion , die nur sein Riederschlag ist, sondern was dieseReformation selbst erzeugt und zu Tage gefördert hat.

Wie auS langem Schlafe erwachte die Menschheit nachErfindung der Buchdruckerkunst. Was vorher mühesam.

Land und Leuten so handlen — da kannten die Refor-matoren weder MaaS noch Ziel; aber auch die nicht,denen ihr Feuereifer galt, weil gewußten, was zu ver-lieren scye an Geld und Gut, wenn die Nation zurUeberzeugung kommen sollte.