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1528 der Unterwaldnern begünstigte Aufruhr im Grindel.Walde. Zürich legte Volk nach Cappel 278).
Die Regierung von Zürich , aufs äußerste bemüht,ihre Anhänger, wo sie seyen, zu schirmen, stiftete, dieUnterwaldner wegen ihrem Zug inS Berneroberlnnd zuzüchtigen, und schlugen unter andcrm auch vor, daß
1529 sie keinen Landvogt mehr setzen sollen 274). Die Un-terwaldner drohten den ncugcwählten Vogt nach Ba-den mit bewaffneter Bedeckung aufzuführen. Darob er-schrocken die evangelischen Freyämter. Zu ihrer Sicher-heit besetzten nun die Zürcher das Kloster Muri mit800 Mann, verstärkten ihr Volk bey Cappel bis aufviertausend, legten Truppen an den Ezel, inS Gasterund Thurgau , und erklärten nachdem auch 10,000Berner und die von Bafel, Mühlhaufen, St. Gallen und Bicl ins Feld gerückt waren, den 5 Orten denKrieg. Diese besetzten Rapperschwyl, und lagerten sich,die Berner Hauptmacht im Auge, oder ihre Vereini-gung mit den Zürcher » zu verhindern, verstärkt mit1500 Wallisern vor Muri. GlaruS , Freyburg, Solo-
gegen hoben die Schwyzcr den evangelischen PredigerKeiser auf, und verbrannten ihn.
272) Bullinger. Cappel hatte besonders von Lu;ern (Ar-chiv d a s e l b st), und von allen 5 Orten wegen seinen frü-hern Reformationsschritten zu fürchten (Bv. I1. S. 41.)
274) 4ier Artikel einer darüber ertheilten Instruktion. A.a.O.