thun,/ Schaffhausen und Appenzell legten sich tn'S 1529Mittel. Aber die Zürcher bey Cappel brachen znmAngriff auf gegen die zu Vaar gelegenen Truppen derKatholiken. Die Schlacht schien unvermeidlich. Daritt der Landammann Hans Aebli von Glaruö da«zwischen. Er bath, beschwor/ drohte. Man verstandsich, und der Friede wurde abgeschlossen 275). KeinTheil konnte damit vergnügt seyn, am wenigstendie Zürcher , ob er gleich ehrenvoller für sie scheint.
Sie mußten abstehen, daß die Reformation in denfünf Orten gepredigt werden dürfe; mußten also,waö sie biShin nie gethan, ihre dort vorhandene treueund zahlreiche Anhänger und Freunde aufgeben, undmußte» abgehen, daß die Katholiken auf Pensionen
275) Jedem Kanton wurde eingeräumt, die Religion seinesLandes zu bestimmen — inner den gemeinschaftlichenDogtcycn wird der Gottesdienst nach Mehrheit derStimmen eingerichtet — das Bündniß der 5 Orten mitdem römischen König ist null — in gcmcineidgenössjschenGeschäften sollen keine besondere Tagsatzuugcn gehaltenund in den gemeinschaftlichen Vogteyen ohne Wissenaller mitregierenden Orten nichts vorgenohmen werden.Noch verpflichteten sich Luzcrn, den Barfüßer Murnerwegen verfälschten,Dispulationsakkcn zur Verantwortungzu stelle»; Gchwvz, die Erben dcS Hingerichteten Kei-fers zu entschädigen; Unterwalden, den Bernern dieKriegskosten zu zahlen; Zug, ihren Landvogt aus demLhurgau abzurussen rc. ic.