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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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1531 abgelegtes Zeugniß 323) werden die Gefühle und dieUrtheile der Gebildeten aller Zeiten seyn. Zwingli wollte daS Gute redlich 324), wie eS ein Mann vonseinem Geiste und seinem Herzen »nier seinen verdor-benen Zeitgenossen wollen mußte. Daß eö weiter ge-kommen 325), als eö zum Frommen der Sache hättekommen sollen, lag in der Natur aller Revolutionen,der religiösen wie der politischen. Aber gewiß ist,hätte man nach seinem Rath 326) die gewaltsamen,

223) „ Wie du euch gloubcns halben gsin, so weis ich, daß„du ein redlicher Eidtgenoß alin bist" Vullrngeru. I. H. Lschudi Beschreibung tc. v. GlarnS.

321) So redlich, daß er öffentlich lehrte (Art. st 2 ), mandürffe Obrigkeiten entsetzen, wenn sie treulos gegen dieLehre Christi verfahren.

525) Weil er von der hohen Bestimmung, wozu ihm Herzund Kopf gleiche Rechte gaben, das christliche Volkaufzuklären und zu besseren, zum Werkzeug kalkulierenderPolitiker herabsank. Indem Buche: De veris sedi-tionum auctoribus mag er seine Lonkessions nie-dergeschrieben haben. Hr. v. Wessenberg hat dasVerdienst,in seinem Geist des itzigen Zeitalters dieses sel-tene und klassische Buch in freyer Copje wieder gegebenzu haben.

526) Er war unter allen Predigern der sanfteste und gemäßig-ste. Sonst hetzte am heftigsten die Geistlichkeit in Zürich zum Krieg. Fürtrag des Raths zu Zürich vom 27. Juni 1532 nach Leos wüthender Predigt«