382
1531 die Neformirten nach dem ausgeplünderten Muri undMcrischwand 337) sich zn Cappcl sammeln, das Zu-gcrgcbieth zu überziehen, kam auch der AltschultheißHa»6 Hug und der Panncrhcrr NiklanS von Meggenmit dem Landsturm von Luzern . S o mußten die 5Orte überall wehren 338), daß sie den Zürchcrn undihren Verbündeten kaum 10,000 Mann 339) entgegenzu stellen hatten. Darum mieden ste das weite Feld,als die Zürcher und Berncr von Cappel auf die Obernrückten, und sich mit zahlreicher Artillerie über Tannausbreiteten, und verschanzten sich am Zugcrberg. Dieunangreifbare Stellung 340) war mit 44 Fcucrschlün-den geschirmt, mit Gräben und Werken gedeckt. Die-sei* Zeitgewinn von einigen Tagen rettete die 5 Ortund die Stadt Zug . Die Landstraße war beherrscht,
337) Doch war Brennen bey LcbenSstras verbothen.
338) Die Vündtner, Toggeuburger, und die auS dem Gasterlagen vor der March und in den Höfen. Die Luzerner mußten zu St. Urban, die Nnkerwaldncr auf demBrünig den Beinern hüten re. ,c.
539) Worunter 1000 Walliier, und 1000 Welsche. Diesesollen in vöbstüchen Sold gestanden seyn.
310) Zu Jnivyl. Die ganze Anhöhe vom Pulverthurm wegüber das Himmelreich, Gcißbühl, Rain und MooSbis an den untern Thalacker war Lager, es erstrecktesich über die Schnüperten, den Kasteurcin, Zinggwald,Unter,rald, LangmvoS rc. und lehnte an die Lorz.