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Schultheiß Pfyffer in Luzern 516). Unbeweglich blie-1585ben die Bürger, sie wollen beym Vürgerbuch beschütztseyn 517), weiter nichts. Der Kommission wurde mitTrotz und Verachtung begegnet. Auch die Bemühun-gen der Gesandtschaft der 4 evangelische» Städte»waren fruchtlos.
Lnzern antwortete nicht mehr auf die Vorstellungender Regierung. Die Unordnung war aufs Höchste ge-stiegen. ES war keine Sicherheit mehr in den Häu-sern , keine mehr auf den Gaffen 518). Da6 traue-rigste war zu besorgen. Aber eö ritten die Gesandtenvon Zürich, Bern, Basel und Schaffhausen auf Lu-zern . Am 10 . Christmonat wurde eine 5 örtliche Tag-satzung eröffnet, auf Zug Vermittler gesandt, und am15. tönten die Glocken bey St. Oswald zum feyerli-chen Te Deutn. Laut dem beyderseilig angenommenenSpruch soll 1. das Vürgerbuch in seinen Kräftenbleiben. Die Räthe sollen im Maymonat gewählt,können aber auch im Laufe des Jahrs entsetzt werden,wenn die Mehrheit der Bürger Ursache dazu zubabcnvermeint. 2. Bürgergut, Gülten, Pensionen, Holz
516) Er beschied vor sich die Häupter beyder Partheicn.
517) So sprach Bachmann, als man ihm Aufhebung feinesUrtels zusagte, ihn von den Seinigen abzuziehen.
518) Wo Wachen aufgestellt waren. Rathsprotokoll.