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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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442
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Herrlichkeit mußte der erarmte Konvent durch jährlicheDarreichung des Lebkuchens 5) anerkennen.

Der Krieg war die Hauptbeschäftigung 6), darin»übertrafen die Schweizer auch die besten Soldaten derdamahligen Welt 7), weil er und Ehre — Bürger undSoldat — völlig gleiche Begriffe waren 8). Wir habengesehen / wie sie ob einer verachteten Münze, ob einerWucherin ihre Panner wehen ließen. ES wird »er-sichert, daß nur daö nachgeahmte Gebrüll einer Kühe,das Aufstecken einer Pfauenfeder 9) — der Oesterreichs

sorgte die Rechnungen des Klosters. Pflegcrrech«n ii n g von 1591.

5 ) Rathsprotokoll 1562.

6) Darum kommen in den ältesten Schriften unserer Stadtso viele Aerzte, Büchsenmacher und Messerschmidc vor.Von 156 '1 ist eine Verordnung, daß ein Messcrsäunid-lehrjung drey Jahre lernen soll. Wulslin.

7 ) l/aernee franqaise n’avoit pas grantle confiance dans souinfanterie , parcequ’elle n’etoit pas exercee comme celledes Suisses ( im Kriege zwischen Ludwig und Moro).6 ii i c c i a r d i n i.

8) Darum der Ehrlose auch wehrlos gemacht wurde.Gründlich ist der Zusammenhang von Wehrstand undEhrgefühl vom Bermroberstl. K. Koch in einer vortreff-liche» Abhandlung über die Kricgüversassungdes K. Bern 1823 entwickelt worden.

9) Die Großen nahmen das nicht so ernstlich. Der von Erz-herzog Ferdinand 1526 geadelte Hans Koliu nahm eine