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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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473
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zahlen könne 137 ), urtheilte über Schlagbändel 138)und anderes 139).

Alles Leid und Unglück daö vom Krieg, bürgerli-chen Unruhen, und Fehljahren kam, wurde auf fröh-lichen Tagen bald vergessen. Nicht beschränkte sichdaS lustige Leben auf eine Kirchweihe, ein Schießen,eine Freudigkeit im Lande. Wie der Bund alle durch-drang im Krieg, so in den Freuden der Verbündeten.ES höhlten die Baseler (1508) in munterem Scherzden Fritschi zu Luzern . Diese zogen mit ihren

137) 1528 . RathSvrot.

138) 1531. „ Mgghhr. Hand den Schaden vor Rath selbst be-sichtiget und den Arzret dabey gehebt." RathSprot.

139) 1533 wird ein unfricdlicheS Weib inS „Toubhüßli" imSpital gefangen gelegt bis Mitte Winters. Dann sollsie und der Mann das Land räumen. Ueber eine» ge-gen seine Frau klagenden Twercnbold von Rumcltikenwird erkennt, daß er sie mit sammt dem Zugebrachtender Freundschaft wieder zustelle. Wenn er dann „ Mgg.„ Hilf und Rath gegen den Bischof von Konstanz old„sust bedörffe, wellen sie ihr bestes thun." A. a. O.Ueber einen Streit zwischen dem Pfarrer von Mettmen-stetten und dem Zugerkapirel entschied zu des letzternNachtheil der Stadtrath. Wulflin. Das Raths-protokol l von 1510 ist voll ähnlicher Fällen. Meh-rere Geistliche kommen vor, die vor Stadtrath Ehren-erklärungen thun mußten.