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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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unbegreiflich schiene 19), wenn fanatischer Religionsei-fer 20) nicht Aufschluß ertheilte, an Spanien . Ge«1604 diese Krone unterstützte Frankreich die Graubündt-ncr, und somit die Neformirten. Das geschah imHornung. Und im April schon warffen sich die katho»lischen Stände in die Hände des spanischen KönigSPhilipp III. , und erneuern den Bund von 1585.Schon die Unterhandlungen erzeugten Spannung undMißtrauen. Sie waren gegen die Bündtner gerichtet,dern Händel zu schlichten die reformirten Kantoneübernohmcn hatten. Das ganze Land war durch Fuen-teö Gcwaltstrciche in die spanische und sranzösi.s ch e Faktion getheilt. Auf beyden Seiten Rüstungenzum Bürgerkrieg. Nach der fünförtischen Konferenzzu Gersau besetzen die Zuger, selbst im größten Zer-würfniß, das je unter ihnen stand fand 21), ihre Grämzen gegen Zürich ; große Kosten nicht achtend, mu-stern sie ihr Volk in Feuerübungen 22). Eö war aufshöchste gekommen, als vcrnohmen wurde, 20,000Spanier ziehen durch die Schweiz in die Niederlande .Der französtsche Gesandte mißtrauisch gegen die katho«

19) Weil alle Kantone mit Spanien unzufrieden waren, wegendem FcstungSbau am Comersee. Chron. helv. Mst. etc.

20 ) L. Meisters helv. G e sck. rc. S. 219.

21 ) Bd. III. S. 229. und 225.

22 ) Seckelmeisterrechnung v. 1605.