499
lischen Stande 23) unterhielt die Erbitterung 24).
Dazu kamen noch Geschichten aus dem Thurgau 25)/ 1605und Religionöunruhen im WalliS 26)/ das Ueberge«
»vicht der spanischen Parthei wegen der Schlechtigkeitdes französischen Dienstes 21 ), und der goldenen Aus«sichten in Philipps Diensten 28).
22 ) Obgleich Uri/ ttnterwalden und Zug 1605 erklirren ,den Bund aufrecht halten zu wollen. Z u r l. H i s t.milit. etc. Es halte im Jahr vorher Frankreich fürOffiziere und Kaufleute vieles versprochen. LKrönimli e I v. M s t. etc.
24) Die durchziehenden Spanict werden gegen Zürich/ Bern ic. gebraucht- A. a. O. Sie kamen nicht/ weil dieseStände sich kräftig widersetzten- und dadurch einer An«leihungSnegotiazion der Niederlande auSwichcn.
22 ) Er tagtess die kathvl. Orte zu Luzcrn, weil ein rcfor«mirter Pfarrer das Vater unser und den englischenGruß nicht mehr von der Kanzel „ wie von allem hergebräuchlich" abbetten lasse. Lkron. helv.
26) Die der französische Gesandte beylegte. St eitler,
27) ES fodcrte die Schweiz noch 26 Millionen PfundeRückstand (I. Leu)/ 6000 angeworbene Mann wur«den nach dem 1 Monat dauernden Eyerkrieg/ (spott«weise so geheißen/ weil kein Feind im Feld erschien)wieder entlassen. Selbst Zürich gab dazu 200 Mann/ob es gleich mit Frankreich keine Traktaten hatte, Ast.AVaseriana auf der Wasscrkirche zu Zürich .
28 ) 1607 kamen 100/000 Kronen Baargcld. Darauf zogen