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vang 35) vermochten die Eintracht der Eidgenossen zutrüben. Darauf ritten ihre Boten in die Feldlagerder Oestcrreicher und der Reichöfiirstcn und stelltenden Frieden her. Von niemanden wird er lieber an-genommen, als von dem, der große Beyspiele aufop-ferender Versöhnlichkeit giebt.
Hätten die Schweizer ihrer unsceligen politischenTrennung — Tagsatzungen der Reformirten und Ka-tholischen — wozu der Edelste seiner Zeit 36) rieth,entsagt, und in einer Eidgenossenschaft ihre Stärkeund ihre Wohlfahrt gesucht,! es wäre — der Sinndafür war da 37) — der Tag bey Villmergcn niegekommen. Aber zunehmend vermehrte sich das beyd-
35) Stettler Thl. II. ES erklärten die fünf kath. Orteneben Zürich nicht mehr zu tagen, bis ihnen Genug-thuung geschehen. (Schreiben von Zürich beyAltrath Weikhard). Bern veranstaltete einen Entscheiddurch die unparlheiischcn Stände.
36) Jost Pfändler, Altlandammann zu GlaruS. Chronie,hei v.
37) Denen Hitzkirchern wird Ehre und Fahne wieder zurück-gestellt. Abscheid Luzern 1610. Die rhejnthalischeHandlung 1612. Chronie. helv. Die freundschaft-liche Unterhandlung auf einer Tagsatzung zu Zug ( 1518)wegen der freyen Religionsübung einiger »ach Rheinauvfirrigen von Gt. Niklausen. Z ü r ch. A bsch e i debeyHr. Altrath Weikhard.