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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Im Wintermonat sprach mit Wärme und Eifer 180) 1655der französische Gesandte auf einer Tagsatzung zu Ba-den von der Nothwendigkeit deS Friedens. Es werdenUnterhandlungen eingeleitet, als plötzlich die Kundekam, die Zürcher haben das Klosier Nheiuau überfal-len, der Pässen am Rhein sich bemächtigt, Kaisersiuhl,Zurzach und Klingnau besetzt, und nach einem abge-lriebcnen Landungsvcrsuch zu Pfeffikon 181), wo dieKricgöräthe der 5 Orten sich befanden, vor Rapper-schwpl Geschütz aufgeführt 182), und vieles noch vonRaub und Mißhandlungen 183). Zu gleicher Zeit

180) „Im Predigerton." Aurl. Res tug. T. I.

181) Unter Wcrdmüllcr mit 600 Mann. Er verlor denHauptmann Maurer (I. P. Dietrich Beschrei-bung der Belagerung der Stadt Slapper-schwyl), und den Hauptmann Hofmeister, der dieWollerauer überfallen wollte, als sie Sonntags des Got-tesdienstes pflogen. „ Die Zürcher hätten lieber ihrenGeneraloberst Werdmüllcr verloren." Aurl. Mon.beiv. tug. T. IV. Seine Lorbern sollten erst spätervor Lurenburg und PhilipvSburg blühen.

182) Jakob Billetcr und Weibel Müller, beyde von Aegeri lagen in der Stadr, und sahen den WerdmüllerschenZuzug. Den Belagerten gab die Stadt Zug Munitionund Vieh. I. P. Dietrich rc.

188) An Klöltcrn und Geistliche»; der Landvogt, JakobWeikhard von Zug, seye gefänglich auf Zürich geführtworden. Müller Mst.