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" rauf drohte der Schleifibach die Stadt zu überschwem-men; 1628 wieder 11 ), in welchem Jahr am Endedes Herbstmonats die Pest anhnb und bis zum 29 .Chrisimonat 655 Menschen (427 Erwachsene) in un-serer Pfarrgemcinde hinraffte 12 ). Vorzüglich stark wardie Sterblichkeit zu Obcrwyl 13). 1624 fluthetcn dieBcrgwasser 48 Stunden ununterbrochen durch dieStadt, und brachten Massen von Geschieh. Von
u ) Wcßwegrn der Gaumet (Wache unter dem Gottes-dienst) eingericbtct wurde. Oswald Weikhard Mst.
12 ) Aus dieser Zeit ist aus gemeiner Steuer das 693 Lothschwere Bild des hl- Sebastians, und das großeGebett, wie es izt ist. Laut Libell im Staad wurde es schon 1617 abgehalten. Dom 17. Weinuionatan bis 24. Christmonat wurde bevden Todteugrä-bern 153 Pf. (1 Pf. von einer Leiche) bezahlt, undals der Seckelmeister jährlich an der Oibnachtge»meine das übliche Pfund gab (14 Kapuzinern, allenGeistlichen, dem Rath und Bürgern, der Hebamme,dem Nachricht» und armen Schülern), waren nur464 Pf. zu zahlen, was Abnahme der Bevölkerungzeigt. Groß muß die Sterblichkeit unter den Geistli-chen gewesen seyn, weil Studenten aus dem Colle-gium zu Mailand die Pfarreyen besorgen mußten.
13) Darum erbauten 1629 die Oberwyler den St. Seba-stiansaltar ; darum wird unter der Messe auf dem Chor-alter daselbst die große Kerze angezündet, und seit dieserZeit betten sie täglich den Abendrosenkranz.