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borte zu frühe. Boy Katholischen wie bey Neformirtenunterhielten gegenseitige Schmähungen 18) den alten,bittern Groll. Doch verstand man sich, VerbrechernPriester ihrer Religion -»kommen zu lassen 19). DieStadt Zng war tolleranter 20 ) als das Land 21 ). Beydeeinig, die Geistlichkeit zu behandeln, wie ihre Voräl.kern gethan, wenn sie ihr Reich anderswo suchte,alS da wo cS ist 22 ).
von der Nunziatur zumuthteten, wozu sich diese durchZwischenkunfr von Luzcrn verstand. A. a. £>.
18) 2 Zuger wurden deßwegen 1602 vor Landgericht zu Wä-denschwyl im Name der vier reform. Städten verklagt.A. a. O. 1622 klagt der Vogt zu Wädenschwyl wiederüber ähnliche Schimpfreden. Von denen zahllosenStreit - und Schmähschriften in Glrubcnüdingen, diebeyde Partheyen zu Tag förderten , ist merkwürdig,daß nie Schmähcr gestraft, und Flugschreiber von ihrenObrigkeiten belohnt wurden, wie unser Dekan Sckmi dder für die erbärmliche VcrthctdigungSsLrift des Ka«puzinerS de Aviano 1673 von den kathol. Orten einpaar silberne, vergoldete Tassen 80 Loth schwer, erhielt.
19) Ab scheid Frauenfeld 1609.
20) Sie erlaubte einem Buchhändler von Zürich um 25 Gl.gastweisen Aufenthalt. Rathsprot. 1612.
21) Die Menzinger wollen 1619 eine» Knonauer nicht be-erdigen. Schreiben des Vogts daselbst anMenzingcn.
22) Darum begehrten sie 1652/ daß im Name aller katho«lischen Ständen dem Pabst geschrieben werde, daß der