Ordens des hl. Franz 33) an, unter der Aufsicht desAbts zn Muri , und nach Anleitung zweyer Nonnenaus dem Kloster Wonnenftein im Avpenzellerlande.1627 starben 16; die übrigen erlagen beynahe demElend der theuern Zeit. Wieder giengen zwey 34 ), vonreichen und adelichen Acltern gebohren, die M. Ja-kobe Eglof und Hortulana von Stotzinger, gute Her-zen aufzusuchen. Sehr viel schenkten die gerührten Acl-tern ihren armen, frommen Töchtern; andere auch,weil Wunder 35 ) anhuben, Kredit zu geben. Zweyandere Stcuersammlerinnen waren nicht so glücklich.Sie littten Hunger, Durst, Verfolgungen, Lebensge-fahr , brachten einen Dukaten 36) und Käs, Brod
33) Seit 1755 haben sie den Orden der Clarisserinnen.
34) Auf Befehle geistlicher und weltlicher Obrigkeit. Zndem vom Rath ihnen ausgestellten Gteuerbrief heißt esdie Schwestern haben schwachen und kranken Personenaufgewartet, gedient, geistlich zugesprochen, und sich mitehrlicher und gebührlicher Handarbeit ernährt. VieleTöchtern seyen ihnen zugeschickt worden, selbe in ehr-licher, kunstreicher Handarbeit zu unterrichten k. rc.
35) AuS dem Mund der (1622) sterbenden Maria Gigerwollen Gläubige eine weiße Taube stiegen gesehen ha-ben, und wie der Ursula Ustcr das Kind Jesus denFuß zum Kuß darbiethet. Dieses noch vorhandene Bildunser lieben Frau von der heil. Eich, ist ein Ge-schenk der Nonnen zu Foja in Niederlanden . 1618.