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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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ein bequemmereS zu bauen. In ihrer Cassa lagen 5Schl., und das vom Nach bewilligte Holz ließ dieBürgerschaft nicht verabfolgen. Nun lieh ihnen derRath Geld, solches zu kaufen/ der Stadtschreibergab einen Bettelbrief, Knopfllin half ihnen zu Kalk,und Mauersteinen, und die Bauern enet dem Seegaben Eichen zur Genüge. Es that der Bettelbriefseine Wirkung 27). In der Pfingstwoche 1608 wurdeder alte Bau abgetragen, und das Fundament zumKeller und Badhaus gegraben. Eifrig gieug unterKnopflins Leitung das Werk. Die Schwestern trugenden ganzen Tag Steine und anderes. Anderthalb Stockhoch war das Mauerwerk gestiegen, nun stürzte eSwieder ein „aus Anstiftung des Teufels 28)." Deßfreuten sich die Bürger 29) und zwangen die Herrn,kein Geld vorzustrecken. Nun schickte Knopsiin dieWeiber in die weite Welt 30), und zu vornehmenHerrn 31). Geld genug 32). Rasch geht der Bau.1611 nehmen die Schwestern die Regel des dritten

27) In Luzern , Uri, Scbwyz und Unterwalden.

28) ES konnte auch vom anhaltenden Regen gekommen seyn,meint Knopflin.

29) „Sie ließen den Wein ausrufen."

20 ) Jn's Solothurnilche, Bruntrutische und in- Elsaß ,Tyrol, Salzburg -c. -c.

21) Zum Legat, Fürsten , Ambaffadoren, Obrigkeiten -c. :c.

22 ) Und Heiligthümer und KirchengerLth aus Klöster».