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rien/ auch gewesen seyn mögen/ so erwacht doch Sinnfür den stillen und sanften Genuß der Wissenschaften.1650 hatte Heinrich Zurlauben ein Naiuralicnkabinet/die Capuzincr eine Bibliothek 208). ES wurden Schau-spiele gegeben 209 ), und versucht recht deutsch zuschreiben 210). Endlich wird eine Druckerey ange-legt 211).
Unverkennbar nahm in Stadt und Land der Wohl-stand zu. Sonst wären beyde diesen Zeiten erle-gen; eS hätten die Gemeinden nicht thun können /was ste gethan 212).
Einen einzigen Mann hat das ganze/ langeJahrhundert gebracht/ der in den Geschichten unseres
phlsche Theses dediziertt/ anders geäußert/ als er esam 2. Herbsten. 1652 gethan. Viel für Jugendbildunggeschah durch Stipendien. So stiftete der päpstlicheZeugherr Martin Weber 2500 Gl. für Töchtern/ dieNonnen werden / oder steh vcrheirathcn wollen.
208) Ihnen vergäbet 1641 Dekan Schmid seine Bücher.
209) 1655 vor dem Zollhause r >der ägyptische Josephvon Kaplan Thomas Müller. 1678 die PaffionS-geschichte rc. rc.
210) „In den Kanzleyen die Muttersprache zu brauchen/„ und die vielen lateinischen , französischen und italieni-schen Wörter zu müßigen." 3s. a. O. 1655.
211) 1670. Aurl. Mon. helv. tug. T. II.
212) S. Bd. III. S. 107.