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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Vaterlandes denkwürdig und unsterblich ist — den Kanz-ler und Münzverwalter Johann Kaspar Weißenbach.Er, mit der Geschichte innig vertraut, sah und fühlteden Jammer seiner Zeit, und die in ihr vorbereiteteZukunft. Zu helfen, wählte er ein Mittel, daS,wenn Hülfe menschenmöglich gewesen wäre, nicht ver-sagt hätte. Er besang dramatisch in herrlichen Rei-men, die Thaten der Vorväter, errichtete auf eigeneKosten Bühnen, und ließ die Stücke von seinen Mitbür-gern aus allen Ständen vortragen. Von ihm stnd hin-terlassen: die auf-und abnehmende Helvetia,die 1672, und Wilhelm Teil, der 1673 aufgeführtwurde. Und so ein Mann, dessen großes Talent injeder von ihm geschriebenen Zeile durchschimmert, des-sen Vorältern die undankbare Stadt 213) mit Wohl-thaten überhäuften 214), der aus eigenem Vermögendem verödeten Münzwesen der Stadt aufhalf, der ge-sucht 215) und verehrt war von seinen Zeitgenossen,

213) S. 606 Note 101 .

214) S. 591 rc. ic.

215) Jakob Lavater, der Dekan zu Gachnang ersucht 1672 un-sern Wcißenbach schriftlich, nachdem er seinem Ver-dienst schmeichelhaft gehuldigt, eine Komedie auf dieReligion zu dichte», wie sie i) in ihrer schönsten Ge-sundheit war, dann 2) erkrankte; endlich 3) von denAerzten (Reformatoren ) gebeilt wurde. Er antwor-tete ablehnend, weil es über sein Vermögen „ die