Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
646
JPEG-Download
 

6-46

1711 stärkste 68) fieng an zu politisiren, als dreytausendZürcher inS Toggenburg rückten, ihre Parthct im be-reits ausgebrochenen Bürgerkrieg zu unterstützen 69),und 4000 Berner ihre Bewegungen deckten.

1712 Wir übergehen den Krieg im Toggenburg (dessenBeschreibung der treffliche Ulrich Nabholz 60 ) hand-schriftlich hinterlassen), die blutigen Vorgänge zubeschreiben, an denen die Zuger Theil genommen.

58) Luzern . „Seine Lage erlaube nicht mehr als 400 Mann„im K. Zug aufzustellen, und behalte sich vor, selbe im„Nothfalle wieder zurückzuziehen; es scye lwohl zu be-„denken, ob! man sich halten könne — man soll laut„goldenem Bund mit allen kathol. Orten gemeinschaftli-„che Sache machen." Relation voln der Kon-ferenz zu Brunnen am 16 . April.

59) Die Ruhe ju erhalten gegen die wider den Landesfcie-den und den Landrath handelnde. Schreiben vonZürich an Zug am 12 . April 1712.

60) „ In der Jugend Schueflicker, dann Deserteur, und' „nur durch leinen glücklichen Würfelwurf dem? Strang

„Icnlronnen, entschloßen, klug, sich überall aus den„verworrensten Angelegenheiten heraushelfend." o.Höpfner über die Ursachen d. Verfalls rc.801 . Sein Schreiben! an Zürich unterm 23. Augstm.giebt einen Begriff vom? damaligen! Militärzustand desVororts der Eidgenossen, und ist einSeitenstückzu des Kapuziner Kellers Arbeit (8ucLinsca narraris äsbcllo Toggenburg).