Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
655
JPEG-Download
 

665

Geld 94) erbaut, mit Unterwalduern und Schwyzern 1712verstärkt 95 ) auf St. Wolfgang, die bis auf SinS vor«gerückten Verner zu beobachten. Bis aus Lande derGlarner und über dem Wallcnfee 96) war in furcht,barer Masse das Volk aufgestanden. Hundert und hun.dert Glocken heulten in deu Aufruhr. Im nächtlichenDunkel stammten die Sturmfeuer.

Am 18. Hcnmonat kam in Aarau der Friede zwi-schen Zürich und Bern, Luzern und Uri zu Stande.Schwyz , Nnterwalden und Zug verwarffen die Bedin-gungen. Diese Standhaftigkcit theilte sich elektrischdenen Landleuten im Kanton Luzern und Uri mit 97).

fersucht gegen! die Zurlauben den Grund finden, warumdie Zuger sich zu diesem Krieg hinreissen liessen. ESließe sich vieles dafür sagen.

91) 10,000 Skudi. Als der spanische Botschafter Beretti-Landi ihn warnte, gab er als Ursache seine Gefällig-keit gegen den Kaiser, und seine Hoffnungen, Kardi-nal zu werden, an. L. Meisters helv. Gesch.

95) 900 von Uuterwalben, am Tage darauf 1000 von Schwyz .900 von] Zug.

96) In SargauS vertheidigte gegen die Bündtner Landes-hauptmann Landwing einen Engpaß mit Erfolg. G t. -u. Amtrathsprot. 1732. 1600 waren auf wieder-hohlte Mahnungen der Zürcher auSgehoben, mit ihnenin Reuti sich zu vereinigen. Gedruckte Briefe.

97) Die Auftritte im Kanton Luzern sind aus des Leut-