die Panner der Untcrwaldner und Urner 100). ES 1712erbebten die Berneroffizier an der wohlbesetzten Tafel
101) ob dem Schrecken der Harsthörner. Wer sichvon ihnen nicht hinter die Kirchhofmauer warf/ flohMuri zu. Aber ab dem Thurm der Kirche und durchdie Schießscharten der Mauer unterhielten die Bernerzwey Stunden lang ein mörderisches Kanonenfeuer.
ES hätten die Zürcher diese Nothschiisse hören können
102) ! Da trauen die stärksten Schwyzer und Zugerunter die Balken eines dort aufzurichtenden Gebäu-dcS/ stieße» / wie der Widder den Alten / das Gemäu-er zusammen/ und nieder ohne Gnade 103), was
100) Die Katholischen mögen 4000/ die Berner 2000 Mannstark gewesen seyn.
!0i) Dieses Mittagessen soll zwischen dem Anführer der Un-tcrwaldncrn/ Landvogt Ackermann und dem Priester zu.SinS / Hans Hausherr aus dem Skädtli zu Chaam/ ver-abredet gewesen seyn. Daß diesen die Berner / mit einemHut ihres Feldzeichens an den Kanzel banden, daß erdurch die Hände der Seinigen sterbe/ gibt in Verbin-dung / daß zur Tafelzeit ein Schuß losgieng / der Er-zählung Wahrscheinlichkeit.
102) Sie lagen diesseits der Reuß , Maschwanden zu. Erklagten die Berner ob diesem müßigen Zuschauen. Zür-cherischcr Merkur 1712. S. 47. Ueber das, undüber den Unfall der Berner bey Sins wundert sich nie-mand/ der den U. Nabholz darüber sprechen hört.
103) Die unrer dem Thurmhelm befindlichen Berner spran-
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