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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Gottes gern hortend und annämend/ wo sich die Sachen ihnenschicken wollten (Aber der Sathan der Fyend Christi laßt söl-lickS nit geschehen). Dargegen aber sind so vil/ dies» grimmdarwider wütend (und aber der Mehrtheil uf dem Land) und nitmögend darvon hören reden/ wollend auch nit / daß man ihnendarvon sage. Dann sobald man ihnen von der Helgen G chriftsevt/ werdend sie wütend/ wie die tauben Hund / und mögenden süßen Ton des hellen lutern Wort GolteS vil minder ly-dcn/ denn die Hund den hüllen Thon der Gloggen. Dannglycher WyS/ wie die Hund wider denselbigen hünend undbellend/ also hünend und bellend sie wider die rein Lehr Christi/und mögend sie nit lyden in ihren Ohren. Denn sobald manihnen (wie vor gercdt- von der Helgen Gschrift seyt « das stadtin der Bibel hie oder dort"/ dürfend sie wol fräfenlich un-verschämt reden: „Ein Lug ist glych so gut zn lrucken/ alsein Wahrheit!" und wöllend nit lvden/ daß man uS derBibel mit ihnen rede. Dann unser Pfaffen etliche habend dieGewaltigsten des Lands beredt/ Martin Luther hab die Bibelmehr dann an vierhundert Orten gefrischt / deßhalben sie ihrgar nüt wöllend."

„Nun habend wir ein Pfarrherr gehept/ der nit bey denglehrtesten gsyn ist, hat alle Ding bey dem nächsten blybenlassen. Uf sollichS sich zugetragen hat / daß vil Bürger in derStadt die Bibel gehest haben (wiewohl nwn's sonst nienen inden VII Ort leidet/ daß Jemand die Bibel oder das NüwTestament habe). Wie nun derselbig Pfarrherr gstorben/ undvon diser Welt «scheiden/ ist ein anderer Pfarrherr zu nnSkommen / etwas glehrter dann der vorder/ hat sich wohl ghal-ten mir Predigen/ so vil er Gnad gehept hat. Nun hat eSsich zugetragen / daß er gepredigt hatt wenn wir nit abstandendvon den Lastern, werde uns nüt helfen Faste»/ Baten / Fyren/