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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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753
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Almusen geben , Mästen und Jahrzit giften , zur Kilchen lau-sen und andere mehr, alS r Wallfahrten , Seelgrät / Kilchen-buwen / und was dergleichen sey; denn sillichs alles darumgschehe, daß uns Gott unser Sünd vergebe» es aber Gott einrein gläubig Herz w-lle haben und nüt Merke ohne Glauben.Uf söllich Predig hat der bäpstisch Hust gerathschlagct , undnach dem Pfarrherrn geschickt und mit ihm geredt, daß ersöl-licher Predig müßig gande und die guten Merk nüt also ver-achte / die doch von ihren Vorder» hochgeachtet worden, hof-fend sie sygind wohl gefahren. Uf söllichS hat der Pfarrherrgeantwortetr Mas ich geprediget hab/ hab ich us der HelgenGschritt geprediget, kann auch söllichS bewysen uS helger Bi-bel / die ich nit her hab gbracht / sonder sie hab hie funden rc.As söllichS haben ile geantwortet r „Ihr höret wol/ was wirsagend / daß wir söllicher Predigt nüt wollend. Denn EuerPredigen einZyt her geschehen / zückt sich uf Lutherisch". Dar-uf der Pfarherr geantwortet: „Min Predig zücht sich uf daSWort GotteS/ und nüt uf Lutherisch". Habend sy wieder ge-antwortet r „Ihr Hand geprediget glych wie der Luther / daßman hie nit lydet". Hat der Pfarherr gesagte „Was derLuther prediget hat / weiß ick nit / hab ihn auch nie gesehen/geschwyge hören predigen. Aber min Predig kann ick bezügenuß der Helgen Bibel. " 23 darmit von ihnen gegangen insyn HuS."

„ Uf söllichS habend sich etlich des Raths mit den Bapk-sie» berathen/ wie sy der Sack thun wöllend» dann so dcSPfarherr« Lehr ein Fürgang sollte habe«/ so Sunde es daruff/ daßsy kein Pension nit nemmrn dörffend/ auch allen Fürsten undHerren müßig gan / glych wie die von Zürich und Bern / dasihnen aber nit wohl möglich sey/ wiewol es nit recht syge.Wenn nun Fasten / Bäten , Wallfahrten / Allmosen geben nütIV. Bd. 48