die neue Welt schon ein Jahr früher betreten hatten, alsihrer würdige Brüder aufgenommen.
Ochs benutzte den Winter und das Frühjahr, welchedas Jagercorps zu Philadelphia mit nächster Umgegend zu-brachte, nicht allein um die englische Sprache, sondernauch den Dienst in allen Zweigen vollkommen zu erler-nen. Er sah ein, daß nur eiserner Fleiß, strenge Sub-ordination, Thätigkeit und pünktliche Befolgung der gege-benen Befehle, verbunden mit Muth und Unerschrockcn-
i
heit in allen Gefahren, ihm den Weg zum Emporschwin-gen bahnen konnten. Zum Glücke fand er im Jägercorpssolche Vorgesetzte, welche sein löbliches Bestreben erkann-ten und zu würdigen wußten.
Wahrend des oben erwähnten Rückzuges durch die Ver-seys im Sommer 1778 machte Oberst v. Wurmb mit denhessischen und anspachischen Jägern fortdauernd die Arrier-garde bis nach Sandy - Hook. In neuern Zeiten möch-ten wohl wenige Rückzüge mit einer solchen Umsicht undOrdnung ausgeführt seyn, wenn man bedenkt, daß dieArmee bei einer unerträglichen Hitze durch unwegsame,mit vielen Flüssen durchschnittene Gegenden, fast dreyWochen lang sich stets mit einem überlegenen Feinde so-wohl, als mit den im Aufstande begriffenen Einwohnernzu schlagen, und dabei noch einen ungeheuern Troß Ba-gage, so wie die auf 3 Wochen mitgeführten Lebensmit-tel zu bedecken hatte. Dennoch war sie mit wenigem Ver-luste verknüpft; die Arriergarde und die Seitentruppenwaren aber fast unaufhörlich, selbst bei Nacht, im Ge-fechte begriffen, indem die Amerikaner in ihren Neckereienund Angriffen, welche hauptsächlich auf die Bagage ziel-ten, unermüdlich waren. Die in amerikanische Dienste