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sich Erfolg davon versprechen konnte, so brachte er schonim Jahre 1786 beim Landgrafen in Eintrag: sämmtlichehessische noch unvermessene Waldungen in forstmäßigerHinsicht aufzunehmen und zu diesem Geschäfte jene Jägerzu verwenden. Dieser Vorschlag ward vom Landgrafenhöchst günstig aufgenommen und lebhaft unterstützt. Nichtallein die Vermessung mehrerer Waldungen in der näch-sten Umgegend Hon Caffel, sondern auch die Aufnahmedes ganzen Reinhardswaldes wurde unter der Leitung desLieutenants Ochs vorgenommen, der den größten Theilder guten Jahreszeit, wenn nicht besondere Dienstverhält-nisse ian abriefen, zu diesen Arbeiten verwendete. VielePflanzungen, Schnellsten und Alleen, unter andern diegroße Allee von Hofgeismar über Beberbeck nach Saba-burg, sind bei dieser Gelegenheit vom Lieutenant Ochsangelegt worden. Nachdem er diesem Geschäfte bis zumJahre 1790 vorgestanden, wurde solches durch Anderefortgesetzt, weil das.Jäger-Corps nach Schmalkalden ver-legt wurde. Der Landgraf ließ ihm über den Eifer unddie Kenntnisse, welche er bei Leitung dieser Arbeiten anden Tag gelegt hatte, die höchste Zufriedenheit zu erken-nen gcben, und die Jäger, welche dem Lieutenant Ochshülfreiche Hand geleistet hatten, wurden in der Folgegrößtentheils Vortheilhaft im Civildienste angestellt. Siehatten fast sämmtlich ihre erworbenen Kenntnisse gut an-gewendet und später vorzügliche Dienste im Forstfache ge-leistet.
Am 12. März 1787 wurde Ochs zum Premier-Lieu-tenant im Jagercorps befördert; da aber der Friede ihmwenig Gelegenheit zur militairischen Thätigkeit gewährte,die Waldvermessung ihm dagegen von einer andern Seite