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den jetzt aufs Neue rege; er nahm daher sogleich Courier-pferde und eilte nach Hersfeld , wo er den Marschall mitseinem Armeecorps einquartirt fand. Dieser hatte beiBuchenau die hessische Grenze überschritten, ungeachtetder daselbst ein Piket Füsiliere commandirende Haupt-mann v. Rosenkranz gegen den Durchmarsch protestirthatte. Uebrigens blieben die Thore der Stadt Hersfeld von dem dort garnisonirenden Füfiliecbataillon des Ma-jors v. Todtenwarth ungestört besetzt; der Marschall be-obachtete die strengste Mannszucht und zeigte nichts we-niger als feindliche Gesinnungen. Ochs begab sich nachseiner Ankunft zu Hersfeld sogleich zum Marschalk, umsich seines Auftrages zu entledigen. Mortier, welcher Ochsbei Gelegenheit des im Jahre 1795 im Hanauischen ge-zogenen Cordons persönlich kennen gelernt hatte, empfingihn mit den Zeichen der geschmeidigsten Freundlichkeit,und erklärte, daß ihm der NeutralitätSvcrtrag bekanntsey, daß der Kaiser ihm aber eine besondere Expeditionaufgetragen bwbe, die den Marsch durch Hessen erfordere.Auf weiteres Befragen: wohin der Marschall sich zunächstrichten werde, gab er eine ausweichende Antwort mitdem Ausätze, daß er wegen Nähe der Festung Hamelnkeine authentische Erklärung geben könne; er zweifle in-dessen nicht, daß der Kurfürst auf diplomatischem Wegedie nöthige Erläuterung über diesen Durchmarsch erhaltenhabe. Diesen Aeusserungen nach schien es, als wolle derMarschall sich nach Hannover wenden; bei einer längern^vUnterredung über militairischc Gegenstände wurden aberdessen Absichten durch mehrere gesuchte Wendungen undPhrasen dem Oberstlieutenant v. Ochs noch mehr verdäch-tig; er reisete daher noch in der nämlichen Nacht nach