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Eassel zurück, um dem Kurfürsten die Nachricht von die-sem wichtigen Ereignisse selbst zu überbringen. Zugleichbeorderte er einen wegen seiner Gewandtheit und Klug-heit ausgezeichneten Ossicier, den Hauptmann v. Herin-gen von den Füsilieren, um den Marschall Mortier aufseinem weitem Marsche zu begleiten und alle seine Schrittezu beobachten.
Bei seiner Ankunft zu Eassel äusserte Ochs seinen be-gründeten Argwohn, daß Mortier feindliche Absichten he-ge, dem Kurfürsten unverholen. Dieser aber, noch im-mer auf den Neutralitätsvertrag fest vertrauend, wolltekeinem Verdachte der obwaltenden Hinterlist und Falsch-heit Raum geben. Heringen meldete am 30., daß Mor-tier an diesem Tage in einem beschleunigten Marsche bisMessungen (5 Stunden von Eassel) vorgehen und sichdort einquartiern werde. Hierauf schickte der Kurfürsteinen seiner Flügeladjutanten, den Major v. Müller, miteinem Schreiben an den Marschall, welcher Letzterer alsAntwort mündlich die Versicherung' ertheilte, daß er am31. seinen Marsch fortsetzen und nur durchmarschircnwerde. Der Kurfürst wurde auch dadurch, dhß ihm vonder französischen Gesandtschaft nicht die mindeste Mitthei-lung gemacht war, in dem Glauben bestärkt, Mortierwolle über Münden gegen Hameln vorrücken. In dieserVoraussetzung schickte er den Oberstlieutenant v. Ochs am31. Octcber auf der Straße nach Messungen dem Mar-schall abermals entgegen, um ihn mit seinem General-stabe zur Tafel einzuladen, während sein Corps bei Eas-sel vorbei marschiern würde. Ungefähr 3 Stunden vonEassel entdeckte Ochs von einer Anhöhe die Colonne desMarschalls, von Messungen kommend, und zwar in sol-