Wie vurW -chs Mmtsterium des Lardinals
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Gedäues ist gelegen worden.
^AchdemTod Heinrici und währender Minorität- des Königs Lud-
»wigsdesDreyzehenden/ bliebe dieses grosse Vorhaben wiederum-stecken / bi^ daß nach dem Tod des Marchese d' Ancre/ welchen dieGewonheirder Königin zu solcher Aufgeblasenheit vermocht hatte/ daß der-selbigesichdurchden Gtantz der Hoheit blendenj lassen/und dreGedanckenzur Krön schöpften dörffrn/ wodurch ihme die verdiente Straffe zu Lohnwordenist/welche die Historien uns hinterlassen haben. Nachdem grausa-men Mord dieses hochmühtigen Ministers/ welcher den König vielmehrals einen Sclaven dann seinen Herrn angesehen/ und respechren wollen/tratt ins Ministerium der oberwehnte Richelieu / welcher mit contrairen'Maximen den Ehrgeitzes--Thron erstiegen/ und unter einer genommenenDemuhralkeS des ienigen sichangemasset/wessen sich einhochmühtigerodetEhrsüchtiger Staats - Mann von der Ober - Herrschung kan versprechen/ja man mag sich leicht dieses Ministers Gewalt und Vcrmögenheit einbil-den/ durch dieBetrachtung / daß in einer Reiß von Grenobte der Cardinalbey die hundert Gutschen vor sich hergehen hatte / und der König /welcherauf etliche Büchsm - Schüssesolgte / ward durch eine Gutsche einig und al-lein begleitet /und zwar durch einen Cavallieur/ welcher Ihr. Majest. die-se grosse Ungleichheit zu verstehen gab / und daraufzur Antwort bekame/eswurden sich die Zeiten verändern. Diesen Cardinal zehlen die Frantzösen'unter die vier berühmteste Verstands -Liechter seiner Zeit / deren Zahl erful-leten der König GustavusAdolphus/seinCantzler Ochsenstirn/ und derGroß- Cantzler Oshaiinsky in Pohlen / alles war ihme bey Höfe und in derMilitz so anhängig / daß wie hefftig ihn derKönig im Hertzen beneidete/ sei-ne Majestät dennoch seiner nicht loß werden kunte/also/ daß nachdem«sie auf denselben eine ungnad geworffen/ und eine Reise nach dem Pede-montesischen gethan/dieser schlaue Minister zurück blebe/sich kranck machte/und demMarchal vonGramont seinerCreaturen einer eine heimlicheComis-
wissend/daß dieser General mit den Königlichen Tröuppen nicht Basiantwäre /und asso die Schlacht verlieren würde/ wodurch der Hof in grosseNoht /und dieser Minister wiederum zu Gnaden / und durch seinen hohen 'Verstand das Unheil zu remediren notwendig und unvermeidlich in Er-snchung koMen müssen/ wie Wch geschahe/ dann der König wäre zu»