hunderterley Erfindungen an des.Tages riecht kommen/ darunter aberMende die Fmnehmste seynd.
Der dreyzehende Articul
Von den vornehmsten Handgriffen / deren
sich Franckreich / zu Sammlung eines grossen
Schatzes an Geld/gebraucht hat.
der Cardinal de Richelieu sein Ministerium mit grosser Autorl-tät verübt/ so bleibt das Zeugnis der folgenden Wercken/ daß derMazarini das höchste Staats-Amt mit nicht mindern Ansehen/und nicht geringer Vollmacht vertretten / weiche daraus gnugsam erhel-let/ daß zu Lyon einem vornehmenCavalier und Hojdedienten/Jhro Mas.die allzugrosse Authoritat des Cardinals vorstellend/ der König zur Ant-wort gab: K 4 onüeur,le Ssrrllnsl fmc be^ucoup, M3l8 le kein; vien-gue nvvs reMneroa? LnoKre tour ; Der HErr Cardinal un-terfanget sich viel.Dinge zu thun/ aber eswird die Zeit kommen/ daß wirwerden herrschen: Inzwischen disponirte dieser Minister nach Beliebenöder die Schatz-Kammer/ und alle Einkünfte deSKömgreichs/ Jhro al-lerchrilllichste Majestät versichrend / daß alle die gesamte Geld-Summen/so wol von eignen- atsKöniglicheuMitteln/ dem König wurden verbleiben.
Das Geld ist der aügemeineGeist/ welcher allen DiMuLeben/ Be-wegung und Fortgang giebst;, das Geld ist der Werzeug aller Zeugen/und dir Krafft aller Gewerben. Das Geld erhält die Treu / und hat«uch die Macht/ solche zu überwinden; das Geld! blendet/ und' bezaubertdie allerverständigsten Menschen/ und zwingt die Wergrausamsien.- Phi-lippus der Macedonier achtete keine Vsstung für unüberwindlich / wannnur ein mit Gold beladenev Esel dieselbigeerstiegen/ oder denEmgang dar-zu haben könne; Geld ist die Spannader des Kriegs/und sagt kscurrs L. 4.Nec ^uierOentlumlineLrmis^nec srmz LuestipenZiie, »ec ttipencliLLne tribmls Kaberi postunr. Aber/ also nöthig das Geld zu allen gros-sen Verrichtungen ist/ daß es die Seel aller Bewegungen nicht unbilliggenennet wird/ also schwer kommt es dem Volck an/ dessen See! und Blutes ist/ solches zum Unterhalt der Militz zu contribuiren/ derowegen beklag-ten sich die Frantzösischen Völcker / gleich nach der Königlichen Vermah-lung/ wegen der grossen Geld-Gaben/ mit welchen sie belegt und geprestwürden/ worauf aber der König zur Antwort gab/ er seye ein junger undneuer Haushalter/brauchke Geld in sein neues Hauswesen/ darum sollten
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