Buch 
Französische Staats-Regirung : welcher Gestalt selbige ehedessen von der herrsch-süchtigen Königin Catharina von Medices auf türckische Manier gegründet, hernach von den nachfolgenden Königen und deren Haubt-Ministern Richelieu, Mazarini und andern verbindlichst fortgesetzet : und bisshero von König Ludwigen dem Vierzehenden mit gantz unchristlichen, aus der ottomannischen Academie, denen alcoranischen Lehrsätzen gemäss, hervor gekommenen Maximen ausgerüstet, auch auf geschworne und verbindlichste Brüderschafft, den frantzösischen Unterthanen zum äussersten Ruin, in Ubung gebracht worden / auf das Kürtzeste von keinem Passionirten, jedoch aber der türckisch-frantzösischen Regierung wolerfahrnem Ehren-Gemüht beschrieben und mitgetheilet
JPEG-Download
 

von andern Natwnen entlehnst

und.von sich selbsten nichts hat. ^ ^

Uind zwar erstlichsn von dep Facullatm der Studmr den Anfang zumachen/ per hat die besten UmMsilätsn in Franckreich Misstet /alsdieRömischen und zwar Teutschen Kayser?

Hat Franckreich andere Erfindungen in ^athemLkbjschen Pachen/Äs welche es von den Engeüandern und Teutschen/so wol Hohenundnie,dernTeutschlands genommen? '

Die so wol Kriegs - als Livile Ban-Kunst / ist aus andern PrMntze«in Franckreich gebracht worden / und zwar die Civile Baukunst aus Jta-lien/die Militär« oder Fortificakions - Kunst erstlich/ aus Italien und Spa,«ien/ folgenös aus Holland Carolas Qvintus/ der Römische Kayser/ ist derErste gewesen / welcher von der heutigen Bev;sstgungs--Kunstdas besteMuster gegeben hat an der Citadelle von Anrwerben/und der Printz Moritzvon Oranien hat die/untcr den ZeipivnibuL undfulio LrfsrL höchst gestie--Kene Art /die Vestungenzu attaquiren / welche gleichsam vergraben und inVergessenheit kommen wäre /wiedexumb hervor gesucht / und in Flor ge,vracht/wis nicht wenWr dieMUttarischeExercitia undRegulen.

Die Erfindungen des Pulvers/Geschützes und derDruckerev ist mauvon Alters her devTeutschen schuidig/und die Znvention des See-Com-astsks/ vermittelst des Magneten/den Genuesern.

All« Handgriffe der Commereien und Manufakturen hat die Frantzö-fisch/Nation von denSpaniern/Italiänern/ Engellävdem/ Holländern/Wd Teutschen.

In Kriegs-Ordnmg haben die Frantzofen das meiste gelernet vo»den Spayieru / Holländern / Teutschen und Schweden«

Ihre Feuer - Wercker / kupferue Pontons oder Brücken - Schiffe /haben sie von den Teutschen.

Alle ihre schönste CoMsien / Roman - Schafften / Gallgntmen«nd andere Bücher/ stehlen fUßvon den Spaniern / Jtaliänern und Teut-schen: Dann so bald wird in Italien nichts componirt/ worvon nickt dieGlieder der Frgntzösischen Akademie / von den herrlichen Geistcrn(wie dieFrantzofen solche nennen Hccsstemis Zes beauzr Esprits) also bald per-pvsta'einige Eremplaris bekommen/ das Concept anders umbschmeltzen/sder kleiden / und demnach für ihre eigene kroäuLsioü oder Concepten auspydindenDruckgebm.

Den Bau der Citadelle«/ umb die Grosse Städte in Zwang zu halten/nahmen sie her von den Spaniern»

Uyd kurtz zu sagen / ihreheuiige Regierungs Maximen haben sie vonpMBarbMchenrurcke«/ also daß es eine unvmeihlicheVermessenhest dex