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Erster Band.
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Ouecksilberthermometers machen, sehr wenig betrage, durchaus aber nicht so,dafs Gesetze der Verbreitung dadurch unkenntlich gemacht werden sollten.

( Lin.i’s Beiträge zur Physic und Chemie B. I. Helft 2. S. 31. ff.)

Bis jetzt hat man die Wärme noch nicht schwer gefunden. ( Bcrhucl imneuen polytechnischen Magazin B. I. S. 100.) Auch Rumfords neuerdings an-gestellte Versuche gaben ihm dasselbe Resultat. ( Dessen kleine chem. Schrift B.IV. S. 41. ) Die Alten pflegten 4 Wärmegrade anzunehmen, und jeden von die-sen Graden nach gewissen dadurch zu bewirkenden Erfolgen zu bestimmen.Es können aber noch besser 5 Grade festgesetzt werden. Der erste Grad heifslder Digestionsgrad, und darf nur eine Wärme hervorbringen, die der na-türlichen Wärme eines Menschen gleich, oder um sehr wenig stärker ist. Erfängt von 34’. Fahr, an, und erstreckt sich bis zu 94*. F. der zweite Grad, derDestillationsgrad, fängt mit 94°. F. an und geht bis 212*. • der dritteGrad, der Sublimir - oder Cementir - Grad fängt von 212°. an, undsteigt bis 600°. F.; der vierte Grad, der Schmelzgrad fängt bei 600°. an,und endigt sich ohngefähr bei 1300°.*, für den fünften Grad endlich, rechnetman den, der durch die gröfsten Arten von Brennspiegeln und Brenngläsernhervorgebracht wird. ( Rosenthal in seiner natürlichen Magie B. XIII. S.147. If. )

Warme im luftleeren Raume.

Ein unter eine luftleere Glocke gebrachtes Thermometer nimmt nach deLuc hier an den äufsern Veränderungen der Temperatur Antheil. ( NeueIdeen über Meteorologie B. I. S. 115.) Baume will bemerkt haben, dafs,wenn er um eine vollkommen luftleere Glocke ein künstliches Eisbad machte,das im Mittelpunkte der Glocke stehende Thermometer stets etwas schnellerfiel, als es in einer lufterfüllten der Fall gewesen sein würde. ( Baume’skleine ehern. Schriftaus dem Französischen; Frankfurt am Main 1800,6'. 500. )

Pictet stellte verschiedene Versuche an, die Art der Ausbreitung derWärme im luflleeren Raume zu untersuchen. Sein Apparat bestand in einerRöhre von weifsem Glase, die 2 Zoll im Durchmesser und 44 Zoll in der Längehat; in sie ist ein Cylinder von Kupfer von 4 Linien im Durchmesser, und 33Zoll Länge eingeschlossen, der in der Axe der Röhre durch 2 Sterne von Me-talldraht, die in gleicher Entfernung vom Mittelpunkte angebracht sind, befe-stigt ist. Die beiden Enden des Cylinders sind in Form einer Halbkugel ausge-höhlt, und fassen die Kugeln zweier sehr empfindlichen Thermometer in siclij;vermittelst eines vortrefflichen Hahns kann man die Röhre mit einer Luftpumpeverbinden, die Luft hcrausziehen und ihr den Zugang versperren, wenn man

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