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Epa
§pakttl 1 , TpsÄae, So nennt man in
der Chronologie diejenigen Zahlen, welche für ein jedesJahr daö Mondalter am Neujahrstage angeben, oder wel-che anzeigen, um wie viel Tage der lehre Neumond vordem Anfange des Jahres vorhergegangen sey. Für dasJahr 178? Z- B. isr die Epakte XI, weil der letzte Neu-mond des Jahres 1786 auf den 20 December fallt, undalso beym Anfange des neuen Jahres das Mondalter iiTage und einige Stunden betragt. Fällt der Neumondauf den ersten Jänner selbst, wie 1786, so ist die Epaktefür dasselbe Jahr 0, oder, wie es gemeiniglich bezeichnetwird, -S.
Man pflegt in dem gregorianischen Kalender (s. Ra-tender) die Zahlen von XXX (welches hiebey mito odersk-einerley ist) bis l, in umgekehrter Ordnung neben die Tagedes Jahres zu schreiben, so daß der erste Jänner A-, derzweyteXXlX, der dritteXXVIl! u.s.w. neben sich hat, und,wenn man einmal durch ist, von neuem angefangen wird.Wenn die Zeit von einem Neumonde zum andern, dersynodische Monar, genau zc> Tage betrüge, so würdeman hiedurch den Vortheil erhalten, daß die Epakte jedesJahres bey den Tagen seiner Neumonde zu stehen käme.Im Jahre 1736 z. B>, wo die Epakte * ist, würden allemit -x- bezeichnete Tage Neumondstage seyn.
Da aber die Dauer des synodischcn Monats nicht zoTage, sondern 29T. 12 St. 44MM. beträgt (wofür mananfänglich 29^ Tag annehmen kan), so muß man bey die-sem Nebenschreiben der Zahlen wechselweise dem erstenMondwechsel zo, dem zweyten 29 Tage u. s. f. beylegen.Man pflegt dies so zu thun, daß man beym zweyten, vier-ten, sechsten rc. Mondwechsel, die Zahlen XXV und XXIVneben einerley Tag zusammenschreibt, wodurch denn dieseReihe von Tagen von zo auf 29 herabgesetzt wird. Soentsteht der immerwährende gregorianische Kalender mitden beygeschriebenen Epakten, wie man ihn in allen chro-nologischen Handbüchern findet. Der Gebrauch dieser bey.geschriebenen Zahlen ist folgender. Ill beym 28 Januar,26 Febr., 28 März, 26 Apr. u. s. w. bedeutet: In den