rir
vermindert, dem Volk seine Lasten erleichtert, und!!" dennoch die Koffer des Königs gefüllt; während^' er zu gleicher Zeit die oft verschwenderische Pracht»" ^ liebe Ludwigs befriedigte, und ihm noch überdieß^ unermeßliche Summen zur Ausführung der krie-^ gerischen Plane seines Ehrgeizes überließ. — Jetzt^" war die furchtbare Marine Frankreichs verruchter,^ ^ sein unter Colbert schon so weit ausgebreiteterMd«, Handel zerstört und die gänzlich ins Stocken ge-tK rathenen Fabriken und Manufakturen rechten und
beschäftigten nun nicht mehr den erfinderischen,
> K»,' rndustriösen Geist der Franzosen. Der Boden lag Un-M gebaut, denn die unglücklichen Feldzüge, wovonM- jeder sich durch einen neuen Verlust auszeichnete,N hatten dem Ackerbau eine Menge fleißiger Hän-M de entzogen. Die königlichen Kassen waren leer,»>n! aller Credit verschwunden, das Volk durch zehn-lmli! fach vermehrte Abgaben zu Boden gedrückt, derM» Staat mit einer ungeheuern Schuldenlast beschwert,ljichi» und der stolze, in Allem, was den Punkt der Eh-mz>r re betraf, so fein fühlende Ludwig endlich so weitM gebracht, daß er das Silbergeschirr seines AdelsM« sich als ein patriotisches Hlllmosen mußte gefallenM lassen. In der ersten Hälfte von Ludwigs Regie-«O rung war die oberste Leitung aller Zweige der Ver»mi! waltung in den geprüften Händen eines ColbertS,,«« Louvois, Seignelay rc. die größtem Feldherrn desEßn- Jahrhunderts, ein Conde, Türenne, Catinat, Lu-M xembourg rc. standen an der Spitze der Armeene tzp und waren der Schrecken aller Feinde Frankreichs.Wie — Jetzt befehligt» ein Villeroi und Tallard die
14 *