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Fünfter Band.
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bis nach Capo Guarda §uy. xm Buch H §ap. 125

von den Portugiesen kos picos Fragosos, oder die zerbrochenen Berge, genannt werden. 171zDen nördlichen Theil derselben heißen die Holländer Norwegen. Wie man aber dieses L.olbr.sehr kostbar befand, so brachten sie diese Einrichtungen auf viere, von denen die Gesellschaft '

seitdem ist mit Fleische versorgt worden. berget"'

In dieser Abtheilung liegt ein großer Landstrich, fast drey Tagereisen im Umfange, densich der Statthalter van der Grel für sich und seine Familie zugeeignet, und eil» artigesGebäude darauf angelegt hat, wobey sich verschiedene Ställe und ein Fischhaus unweit derRalkbay befinden F).

'Es giebt in dieser Pflanzstadt verschiedene angenehme und bequeme Flüsse. Der vor-nehmste heißt der Salzfluß, weil die Fluth sein Wasser gegen die Mündung zu salzig machet; SalzfluK.er ist süß, hell und gesund. Er entspringt auf dem Gipfel des Tafelberges ^), und fälltin die Tafelbay. Auf seinem Laufe empfängt er verschiedene Flüßchen, und wässert vieleschöne Landgüter, Kornfelder, Gärten und Weinberge, besonders der Gesellschaft vortreff-lichen Rundbuffhgarten -); wie auch denjenigen, den van Riebeek auf dem Busch-berge angelegt, und mit den meisten europäischen Fruchtbäumen beseht hat.

Der Statthalter Simon van der Srel, unternahm, einen Canal aus dem Flusse Communica,nach der Bay Falso, (die vier deutsche Meilen ä) vom Tafelberge den nächsten Weg ist) tionsranal.zu führen, der tief.und breit genug seyn sollte, zwey Schiffe von der größten Ladung nebeneinander zu enthalten. Er glaubte, dadurch die Schiffe vor den südöstlichen und nordwest-lichen MonsonS zu versichern, und brachte das Werk in der That ziemlich weit. Es heißt derneue Salzfluß, ward aber liegen gelassen, als man befand, daß beyde Monsons den Canalmit Sande füllen, und dieVortheile dem unsäglichen Aufwande nicht gemäß seyn würden /).

Der Mufchelbankfluß ist nur eine Sammlung von Wassern, die zur Regenzeit von Muschel-den benachbarten Bergen herabfallen, und einen großen Strom verursachen, der in den bankfluß.Salzfluß fällt: bey trocknen» Wetter aber sieht man in seinem Canale nichts, als hier unddar Gruben mit stehendem Wasser, das bey großer Hitze bald salzigt wird, aber doch trin-ken es Menschen und Vieh, weil sie zu der Zeit kein anderes haben. Eben so verhält sichsim Sommer auf den Tygerbergen -«).

Zwischen den beyden Pflanzstädten, am Vorgebirge und Stellenbofth, strecket sich GroßeWüste.eine große Wüste vom Vorgebirge ») nach dein Landgute Saxenburg, von demjenigen,der es angelegt hat, also genannt; sie geht drey Tagereisen weit, und hat nur drey kleine frucht-bare Gegenden. Durch diese Wüste, und ein schönes Landgut Ruyle, das vormals derGesellschaft gehörte, geht ein Fluß 0) in die Lalfobay, der dem Vermuthen nach seinen Quellin der Pflanzstadt SrellenbosiH hat /-).

Verschiedene andere schöne Ströme, entspringen von den Seiten des Tafelbergs,nächst den Steinbergen, von denen die anliegenden Güter, besonders der Aundbufchgar,ten, reichlich versorgt werde»».

Der Raisersfluß, der von einem darinnen ersoffenen Deutschen den Namen hat, lauft Kaisersfluß.nach Tonstantia, und von dar mit verschiedenen Wendungen in das Sandthal. In der

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graphische Meilen, deren sechzig aus einet» Grad ge- ») Vielmehr, wie wir vermuthen, von derRuyle-hen, welches ungefähr ein und dreyßig und eine oder vielmehr von der Falsoba^.

Dierkhels- englische Meilen machet. 0) In der Karte Ruilfluß.

/) Rolbe auf der z Seite. -) Rolbe auf der »4 Seite.

»») Ebenderselbe auf der »ten Seils.