ai o Lib. I. Cap.XI. Von denen GetstlichenReichs-Lörsten/
Und obwol denen Clericis verbntten ist/ in m|re publicis negotiis sich
nicht zu immitciren/ sondern zu enthalten/ so mögen doch die Teutsche Bi-schöfföhieher nicht gerechnet werden/dann diese nicht allein Jurisdictio-nem secularem, sondern auch die Regalia, welche per investituras ihnenso wol/ als andern weltlichen Fürsten conkeriret werden/ haben.
text. in A. B. tit.26. in pr. Wann sie ihre Königl. Lehm vomKayser oder Königen nehmen/ empfangen / und in /. dar-nach / wann die andern Fürsten des Reichs geistliche oderweltliche. R.A.ZU Regenspurg-/e Anmijoe. f.Jubrubr.der Teutschen Arden. Luxtorst. in A. B. ctmcl. 6g. Lit. A.
Alle Geistliche/ und sonderlich die Bischösse/empfangen vermöge/ des aufden Reichs-Tag zu Worms Anno 1 m. mit Pabst Calixto tt. von K.Heinrichen dem Vten errichteten Vergleichs/die Investitur von demHei-ligen Stuhl zu Rom / worauf die Concordata Nationis Germanicaezwischen Pabst Nicolao V. und K. Friderico I!. erfolget. Sind alsodie Geistlichen Fürsten doppelt belehnet/ von dem Pabst erlangen sie dieConfirmation ihrer erlangten Geistlichen Würden per annulum , undehe kan er keine Messe lesen/ noch andern geistlichen actum verrichten / alsbiß die Pabstliche Confirmation eingelauffen. Darvor genießet devPabst in allen Stisstern die Annaten. Die Ertz-Bifchöffe und derBi-schoffvon Bamberg müssen auch das dallium vor 30000. Thaler lösen.Stirbst ein Bsschoff/ Prarlat/ oder Domherr/in folgenden s.Monaten/nemlich im Januario,Martio, Majo, Julio,Septembr. Novembr. wel-che Menses Fapales genennet werden /fo hat der Pabst das Recht einenandern zu ernennen. Von dem Kayser werden die Geistlichen Fürstenwegen ihrer Regalien und weltlichen Hoheit per Sceptrum belehnet.Jedoch ist keine Belohnung mit dem Scepter seit Carolo v. vorgegan-gen/und küssen die Geistlichen ebenfalls denDegen-KnopffKayserl. Ma-ßest. wie die Weltlichen Fürsten.
JnTemfthland sind anjetzo fünffErtz-Bißthümer/assrMayntz/Trier / Tolln / Saltzdurg/ undBisany; Vordem waren ihrer mitMagdeburg und Brehmen/ so durch den Westphalischen Frieden se-cularisu't worden/ sieben. Derer Bischöffe sind zi. als: Damderg/würtzburg/worms/ Aicdstädc/ Speyer/ Grraßdurg/Costnitz/Augfpurg/ Hiideshetm/ Münster / paderborn / Freysingen / 3\e#genspurg/ Passau/ Tridenr/ Brixen / Bafel / Lürrich / (Dßnabvuc?/Lübeck/Tue. Die Bißthümer Haiderstadr/ Minden/ Lamin,