Band 
Erster Band
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io8 Dom Daniel Georg Viole.

ZNV, par Dom OeorZs Viole, LsnsäiAin. äs 1-rLonZrsgation äs 8. Nrmr.

s. Er sehte in französischer Sprache auf, la(leirealo^is äs l'illulkre st ancisirns kamills äsViole er äe ssux gui lui onr ets räliss. Siewird in der Büchersammlung von St. Germain desPres in 4. verwahret.

6. Er hatte auch die Geschichte der Bischöfefe von Auxerre, der Abrey von St. Germainin dieser Stadt, und des Rlosters Geleby inEngland fertig gemacht. Er hatte diese Werke vonden Handschriften seines Klosters abgeschrieben, undsie mit gelehrten Anmerkungen aufgeklaret. Aber eskam ihm zu eben der Zeit der P. Labbe, ein Jesuitezuvor, welcher eben diese Werke in seiner neuen Bib-liothek abdrucken ließ. Dom Viole wurde sehr nie.dergeschlagen, da er sah, daß feine Arbeit durch dieAusgabe des P. Labbe unnütze geworden war. Ertröstete sich jedoch deßwegen, wie man aus einemBriefe wahrnimmt, den er an Dom Luc V'Acher?geschrieben, in dem er uns belehret, daß er verschiede«ne merkwürdige Stücke aus andern Kirchen und Klö.siern des Kirchensprengels gezogen habe, um sie dieserGeschichte beyzufügen , ohne welche, wie er sagt, die.ses Werk ziemlich unvollkommen bleiben würde. Dar«auf setzet er hinzu: „ Wofern man es für dienlich„ hielte, so wollte ich sie gern dem P. Labbe überlas.„ sen, um einen dritten Band daraus zu machen:„ denn es ist gnug dazu vorhanden, um solchen zu„ liefern; denn hierinn müßen wir besonders das ge>„ meine Beste suchen, welches ohne Zweifel von so„ vielen Untersuchungen eines einzigen Biöthums Nu.„ Hen ziehen würde."

7. Dom