DomFrariz leFevre,midDomJumilhac. 14z
überhaupt die Predigten derselben Zeit , wovon diePrediger keinen Gebrauch mehr machen , es sey denn,daß sie solche nach der heutigen Weise einkleiden.
Dom Franz le Fevre.
(A^om Franz le Fevre, gebohren zu laon, legteseine Gebübde im ein und dreyßigsien Jahrseines Alters in der Abten St. Remi zu Reimsden i sten des ChrisimonatS 1646. ab. Er beschloßseine Tage in der Abtey Mont Samt Quentin denraten des Weinmonats i68c>. Man hat von ihmhandschriftlich die Geschichte von l' Hopital de Corbienebst einer Abhandlung von der Priorey Saint lau«renk les Heilly.
Dom Peter Benedikt von Jumtthac.
I. Dessen Leben.
(W^er P. von Jumilhac wurde gebohren in demKirchensprengel von Limoges, im Schloß St.Jean de Ligoure, einer freyen Herrschaft, da-von sein Vater Erbherr war. Er studirte zu Bour«d-aux die Weltweishekk, da ihm GOtt den Vorsatzeingab, sich ihm in der Congregation von St. Maurzu weihen. Es war dieselbe erst kürzlich in der Ab»tey Sainte Croix in Bourdeaux eingeführt worden,und erhielt in dieser Stadt durchgehendö einen gutenRuf wegen ihrer genauen Kloster-zucht. Der jungeIumilhac war damals erst neunzehn Jahr alt, erbesaß aber den Verstand und die Urteilskraft einesvollkommnen Mannes. Er war wohl gewachsen, undvon einer Größe, welche die mittelmäßige übertraf,und seine Erziehung kam mit seiner Geburt überein.Mit diesen schönen Eigenschaften verband er viel Got-tesfurcht , Inbrunst und Eifer für denjenigen Beruf,
wozu