i44 Dom Jumilhac.
wozu ihn GOkk ausersahe. Er wurde zum Noviciak zuSt. Remi m Rerms geschickt, wo er im Jahr 62adas Ordenekleiv anlegte.
Als der Baron von Jumilhac erfuhr, daß seinSohn verschwunden war. so ließ ers an nichts seh.len, ihn aufzusuchen. Endlich erfuhr ers, daß er dasProbejahr in der Abtey Vk. Remi aushalte. Diegroße Entfernung schreckte ihn nicht ab; er tratseine Reise hurtig an, und begab sich nach Reimsihn da wegzunehmen. Aber er traf einen Sohn ander niemand als GOkt für seinen Vater erkannt/und war gegen die Liebkosungen und Drohungen des^jenigen, der ihm das Leben gegeben, unbiegsam.Dieser Vater unterließ nichts, seinen Sohn zu bewe.gen, den er standhafter und unbeweglicher als einenFelsen fand. Nach vielen Versuchen sah er sich genö-thiget wieder zurück zukehren, und Bruder Benedikkvon Jumilhac setzte siegreich über die Verfolgungenseines VgterS sein Probejahr fort mit den gewöhn«,chen Vergnügungen , welche GQlt auf alle diejenigenausschüttet, welche alles fahren lassen, um ihm zufolgen. Der Vortheil, daß er den Dom ArhanasdeMongin zum Prior, zum Vater und Lehrmeisterhatte, einen der erleuchtesten Obern seiner Zeit, mach.te, daß er auf den Pfaden der Vollkommenheit Riesen-schritte that. Er that den 6ten April i6go. Gelübdeund behielt sein Lebenlang die Gesinnung der Heiligkeitdie man ihm eingeflößet hatte. ^
Nach seinem Studiren schickte ihn der ehrwürdk.ge Pater Dom Gregor Tarisse, General Superior,nach Rom, um für Dom Pierre le Simon, denGeneral Prokurator an diesem Hofe, einen Gefährtenabzugeben, oder auch um ihm in Fall der Noth nach.zufolgen. Er konnte aber die Himmelsgegend und diegroße Hitze Italiens, welche seiner Gesundheit nach.
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