Dom Iumilhac. 145
theilkq waren , nicht ertragen. Er kam wieder nachFrankreich , nachdem er inzwischen viel Vortheil vonseinem Aufenthalt zu Rom gehabt hatte.
Im Generalkapitel von 1647. wurde er zumPrior von St. Julian zu Tours ernennet, und sechsJahr nachher Superior über die Klosterjungfrauen znChellcs. Man hatte daselbst einen Mann von feinerStarke, von seinem Eifer und von seiner Klugheit beyden Umständen nöthig, die durch die bürgerlichen Krie-ge von Pariö und der Prinzen erregt worden. Dadie Klosterjungfrauen sich auf dem Lande der Gefahrder Streifexeyen, und anderer Kriegözufalle sich aus-gesetzt sahen, so geriechen sieAnfangs in Furcht. Einige er-hielten die Erlaubniß, nach Paris zu ihren Verwand-ten zu gehen. Der P. von IumUhac betrug sichwährend dieser Unruhen auf eine sehr kluge Weise,welche ihm von Seiten derer viel Hochachtung erwarb,mit denen er sich zu vergleichen hatte um zu hindern,daß das Kloster von Chelles nicht der Plünderung,rock die Klosterjungfrauen den Gewaltthätigkeiten dcpfremden Völker, ausgesetzt werden möchten.
Im Jahr 1651. wurde er zum Prior zu Sk.Nicasü in Reims ernennet, wo er nur kurze Zeitblieb, weil man ihn an die Stelle des verstorbenenVisitakors von Bretagne schickte. Dieses Amt ver-waltete er so wohl, daß das Generalkapitel von i6s z,ihn zum Visitator der Provinz von Toulouse ernennte.Sein Eifer, seine Genauigkeit und seine Klugheit,diese Provinzen in Ruhe und in guter Ordnung zu er-halten , zogen ihm Liebe und Hochachtung zu. Er stiegvon dieser Stelle zu der Würde eines Beystehers desP. Generals, und leistete der Conqregakion wichtigeDienste durch seine guten Rathschläge, und durch seinVerspiel. Im Jahr 1660. ernennte man ihn zumPrior von Sk. Cornelii zu Compiegne; da aber seinGesch.d.Congr.Gr.MKurjl.TH. K Leib