Dom Jmnilhac»
»47
einmal das heilige Abendmahl zu empfangen. Manlas ihm die Messe zu Anfang der Metren in der Kran«kenkapelle, und er bat den Priester, keine Zeit zu ver«säumen, weil er nicht länger zu leben hakte. GOtterhörte seine Wünsche; er hatte das Glück zu komm«-niciren, und da er mit diesem heiligen Zchrpfennig verse-hen war, so betrat er den Pfad der Ewigkeit um drey Uhrfrüh Morgens den 21. März 1682. An eben diesemTage hatte er sein Probejahr angetreten. Er wurdein die große Kapelle zur H. Jungfrau begraben.
II. Dessen Schriften»
Als Dom de Junnlhac zu Rom war, so such-te er sich die Kirchengebräuche genau bekannt zu ma-chen. Zu dem Ende zog er die gelehrtesten und ge-schicktesten Männer hierüber zu Rathe. Er macht«über das, was er gelernec hatte, Anmerkungen, undbediente sich derselben zur ersten und zweyten Ausgabedes Oremonirü monuckiguo, das vom Herrn Bau-dri, einem alten Benediktiner Mönch , aufgesetztworden. Der P. von Jmnilhac sah auch die klei-nen Regeln der Congregation von St Maur und die-jenigen, welche sie allen gedienten fürschreibet, noch-mals durch, und richtete sie vollkommner ein. Bey-de wurden unter dem Generalot des Dom BernhardAudeberc gedruckt. Sie erschienen abermals imJahr 1687 unter dem Titel: keAlos communss erxnrüculiere8 äe 1a OonZreZsrivn äe 8. Naur.Xouvelle eäirion corriZes lur le8 Lonliitutions,Oeclnrnüons er Ko^leinens äe8 Liuipitres Zene-raux, 1. vol. in 8-
Dom Benedikt von Iumilbac hatte dieMusik gelernt. und verstand die Regeln des Choral-gesanges (klain - cbmnr) vollkommen. Um diejungen Ordensleute und Geistlichen darin» zu unter-K 2 wessen,