148 Dom Jumilhac.
Mistn, sehte er eine Lehrart auf, die er unter dieserAusschrift drucken ließ: I^s lcience et In prsriguedu klain - chsur, oü tont ce gui appartieut sla prstigue eib ersbli psr les Principes äs !sIcicl'.ce, er eonkrme psr le remoizus^s des su-ciens üchiioidpkss, des ?eres de l' L^Iiie er desplus illuftres Äduffeisus; entr' surre de 6uiKretin, er de ^sesn des Nur«. ksr un R.eü-gieux Leuedidliu de Is LouAre^srion de 8.Msur. ^ ?aris, cfte2 s.ouis Lillsiue 167z. i.vol. in 4. Der Verfasste sagt in seiner Vorrede,die vornehmste Ursache, die ihn zur Untersuchung diesesWerks bewogen, sey, weil bey der Menge der Schriftstel«ler, die von der Singekunst geschrieben, kaum ein ei.niger angetroffen werde, der alle Punkte der Theorieund der Praktik, so sie betreffen, abgehandelt habe.Nachdem er die Arbeit so wohl der Alten als Neuernwohl geprüfet hat, so giebt er zu verstehen, sein Vor.haben sey, eine Sammlung zu veranstalten von allem,was in ihren besten Büchern hier und da zerstreuet an.getroffen werde, und alles dasjenige in ein Werk zu»sammen zu bringen, was zur Theorie und Praktik desChoralgesanges gehöre.
Der P. de Jumilhac theilet sein Werk in ver.schiedene Theile, und bringt alles auf sechs Haupkstü.cke, was die Singekunst bekrift. Jeder Theil wirdin etliche Kapitel getheilt. Der erste handelt von derWissenschaft des Gesanges, und enthielt nur wenigoder gar nichts von der Ausübung; der zweyte han-belt von den Tönen oder Stimmen und Zwischentönen;der dritte von der Zeit oder von dem Maaß eben der-selben Töne; der vierte von den Melodien der Stückedes Gesanges; der fünfte von ihrem Takte und vonder Zeit oder von dem Maaß des Stillschweigens oderder Pausen bey eben dem Takt; ver sechste von der Aus-übung