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Dom Jumilhac. 149
Übung oder der Art und Weise sich im Singen zuüben.
Der Verfasser füget noch zween andere Theilebey, welche den siebenten und den achten ausmachen,und zu Beweisen und Erklärungen für die wichtigstenStücke des Textes der sechs vorhergehenden Theile die»neu. Der achte und letzte enthält alle Beyspiele vonFigural Musik, deren in dem Werk Meldung gesche-hen ist. Die drey ersten Beyspiele sind auf Kupferta.sein abgebildet, und die andern, ander Zahl zwanzig,sind bloß auf die Seiten des Buchs gedruckt. UnserVerfasser hat die verschiedenen Weisen nicht vergessen,nach welchen man dem Gesang in den Abendländern be.zeichnete, ehe Guido Aretin, ein Benediktineraus dem Kloster Pomposa im Herzogkhum Ferrara dieLinien, die Noten, die Buchstaben oder Schlüssel,das harte L oder das weiche L nebst den Sylbenm, 16, mi, ta, ioi, In, li erfunden. Die hau.siqen Stellen aus dem Werk dieses alten italienischenMönchs, welche von Dom Benedikc von Iumil-hac angeführet worden, sind aus einer Handschriftvom uken Jahrhundert hergenommen, welche der Ab«key St. Evroult in der Normandie zustehet.
Es stecket viel Kunst und Gelehrsamkeit in demBuche des P. von Jumilhac. Da sein Namenicht vorn auf dem Titelblat erscheint, so haben diePater Bouillard und le Cerf vorgegeben, er habenur den Druck dieses Werks besorgt, und Dom Ja-kob le (Llerc (a) wäre der Verfasser davon. Aberihr Vorgeben ist von Dom Marken e wiederlegt wor.den, der in der geschriebnen Geschichte der Congrega.
K g tion
(a) Dieser Ordens,,iann, gebühren zu kangres/ thatGelübde ;u St.Augustm in Limoqes.den losten April1641 und starb in der Abtey zu St Pierre in Melün/den istm Jänner im Jahr 1679