i8;
dritte Königliche Linie.
Denkwürdige Begebenheiten unter dem H. Ludewig.
unmittelbaren Lehenherrn, dessen eigentliche Unterthanen sie waren, zu er-kennen hatten. 'Wirklich war auch dieses den damaligen Rechten gcmas, "welches in einem Artickel der Lwbliilelncm des H. Ludewigs, die dieser Herrzur Zeit seiner letztem Reise nach Africa ergehen lies, bestärket wird, wo esheißt, haß der Vasall, bey Strafe sein Lehen zu Verkehren, im Fall derKönig seinem Herrn das Recht weigerte, gehalten sey, seinem Herrn imKriege, auch gegen den König selbst, zu dienen. Seltsame Wirkung ei-ner erschlichenen Gewalt! dennoch hatte sich dieselbige auch weitem , alsüber unser Frankreich, erstrecket, indem Kaiser Friederich I. einen solchenMisbrauch abzustellen, in seiner aufdemRoncalischen Felde ergangenen Ver-ordnung ausdrücklich anführet, daß der Kaiser namentlich in dem Lehenseideausgenommen werden soll, Mlchen der Vasall seinem Lehenherm abzuleistenhat.
Errichtung des militärischen Ritterordens vorn Schiffe und halbenMond.
In diesem Jahrhunderte kam die goldene Legende zum Vorschein,welche eine Lebensbeschreibung der Heiligen in Latein ist, und Jacob vonVoragine Erzbischoffen von Genua zum Verfasser hat. Melchior <La-nus, Bischof in den canarischen Inseln nennte solche zum Wider-spiel begenäs kerrea.
Denk,