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Alles an Personen und zu festlichen Gelegenheiten Gedichtete enthaltend.
Mit einem buntgestickten Kissen.
Nicht soll's von Ihrer Seite kommen,Sobald es einmal Platz genommen.
Mich denkend, sieh es freundlich an,
Mich liebend, lehne Dich daran!
Zu einer Handschrift
Friedrichs des Großen.
Das Blatt, wo Seine Hand geruht,Die einst der Welt geboten,
Ist herzustellen fromm und gut.
Heil Ihm, dem großen Todten!
An Herrn Obristtieutenaut von Lock.
Den 22. Oktober 1813.
Von allen Dingen, die geschehn,
Wenn ich es redlich sagen sollte,
So war's, Kosaken hier zu sehn,
Nicht eben was ich wünschen wollte.
Doch als die heilig große FluthDen Damm zerriß, der uns verengte,
Und Well' auf Welle mich bedrängte,
War Dein Kosak mir lieb und gut.
An Herrn Regierungsrath peucer.
Bei Uebersendung eines Rheinl. Ducaten.
Nein! frechere Wette verliert man nicht,
Als an der Elb' ich daznmalen.
Dresden, den 1S. August 1813.
Jetzt, da mau über'm Rheine ficht,Will ich mit Rheingold sie bezahlen.
Weimar, den 18. Februar 1811.
An Herrn Obrist von Cieismar.
Weimar, am 21. October 181S, Nachmittags 3 Uhr.
Dem wir unsre Rettung dankenAus den Händen wilder Franken,
Nimm zur JahresfeierstundeHeißen Wunsch vom treusten Munde.
An Herrn Hofrath Förster in Berlin.
Jena, den 27. September 1820.
Als an der Elb' ich die Waffen ihm segnete,Dem Bekreuzten am Neckar begegnete,
Da fehlte ihm noch das Dritte,
Der Gegensatz zur siebenten Bitte.
Sie heißt: Bon allem BösenMögest, Herr, uns gnädigst erlösen!
Hier heißt es: Gieb das BesteUnd mach' das Leben zum Feste!
Da er nun auch das erfahren,
Möge Gott ihn lange bewahren.
Madame Catalani.
Earlsbad, am 11. August 1818.
Im Zimmer wie im hohen SaalHort keiner je sich satt:
Denn man erfährt zum erstenmal,Warum man Ohren hat.
Dem Grafen Loeben.
Carlsbad, den 18. August 1819-
Da Du gewiß, wie Du mir zugesagt,
Nach meinem Scheiden feiern willst mein LebenSo laß mich Dir, da es noch beiden tagt,
Ein freundlich Wort zu Deinem Tage geben.
An denselben,
nach dessen Tode den 3. April 182ö.
Nun ist's geschehn! Dir hat ein herber StreichDas schöne Lebensgliick entrissen;
Drum ist es besser, auf der Stelle gleichDie Freunde Preisen, die Geliebte küssen.
An Herrn Abbate öondi?
Den ö. August 1812.
Aus jenen Ländern ächten SonnenscheinesBeglückten oft mich Gaben der Gefilde:
Agrumen reizend, Feigen süß und milde,
Der Mandeln Milch, die Feuerkraft des Weines.
So manches Musenwerk erregte meinesNordländ'schen Geistes innigste Gebilde,
Wie an Achilleus' lebensreichem SchildeErfreut' ich mich des günstigsten Vereines.