Maskenzüge.
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Scheinbar ein Kind und nach der Kraft ein Riese,Das jeder läugnet, jeder hofft und glaubt:
Der Welt gehört's, so wie dem Paradiese;
Auch ist ihm alles, ist ihm nichts erlaubt.
Verein' es nur in kindlichem Gemüthe,
Die Weisheit mit der Klugheit und der Güte.
Minnesinger.
Und voller Zutraun schließt sich an — die Menge;Wir aber lassen sie in Frieden ziehn.
Ihr saht vor Euch ein liebevoll Gedränge,Gestalten vor'ger Zeit, vorüber fliehn.
Den bunten Staat, das blitzende Gepränge,
Wir bitten, seht nicht flüchtig drüber hin!Inwendig waltet ehrfurchtsvolle Scheue,
Der Liebe Flammen, wie das Licht der Treue.
HcNiln-ichtcr.
Ja selbst das Große schwindet gleich den Schatten,Und öde wird der thatenvollste Raum;
Drum soll die That sich mit dem Worte gatten:Ein solcher Zweig, gepflanzt, er wird zum Baum;Lustwälder ziehn sich über grüne Matten,
So blüht er fort, der schöne Lebenstrauni.
Was Eure hohen Vater, Ihr nach ihnen,
An uns gethan, es soll für ewig grünen!
Maskeiizng Kubischer Kationen.
Zum 16. Februar 1810.
Fcstiicd.
Rasch herein und nicht gezaudert,
Nicht getrotzt und nicht geschaudert!
Nicht gekos't und nicht geplaudert!
Hier ist Ernst bei Scherz.
Tüchtig, fest, mit starkem Schritte,Bringen wir zur FestesmitteFremde Kleider, fremde Sitte,Wohlgekanntes Herz.
So entlegen wir auch stammen,
Kreisend ziehen wir zusammen,
Wie das Chor von SternenflammenSich um Eine dreht.
In dem Glänze Deines WohlesFreuen wir uns unsres Wohles,
Wie der Feuerglanz des PolesSternenlicht erhöht.
Hin und wieder und zur SeitenSehn wir fremd Gebilde schreiten,
Dir die Freude zu bereiten,
Wie sie jeder schafft.
Wandelt fröhlich zwischen diesen,
Die des Festes mitgenießen,
Zwischen Zwergen, zwischen RiesenUnd des Nordens Kraft.
Lächle, daß es Dir gefalle,
So gefallen wir uns alle.
Nun ertönt mit Einem SchalleLauter Wünsche Chor!
Hier bedarf es keiner Sichtung,Alle zieht vereinte Richtung.Trage Wahrheit, trage DichtungDiesen Tag empor!
Gastlicd.
Zu erscheinenMit den SeinenIn dem lichten Kreise,Alle Biedre,
Höh' und Niedre,
Das ist rechte Weise!Kommt gegangen,Ehrenvoll empfangen!Diesen TagenZiemet froh Behagen.
Wie wir sollenIn dem vollenLampenhellen Saale!Viele zeigen,
Viele neigenSich mit Einemmale.Wenn es wärenAlle, die Dich ehren,Treu und munter;
Wär' es noch viel bunter.
Lrautlicd.
Er.
„Kommt hervor aus euren Kemenaten,
Brüder, rathet mir! ich möchte gerne frein."
Fragst du viel, so bist du schlecht berathen;
Schau' nur selbst herum und da und dort hinein!Findest du sie still zu HausUnd thätig und verständig,
Richte nur den Hochzeitschmaus:
Der Tanz ist gleich lebendig.
Sie.
„Kommt herein, ihr lieben Nachbarinnen,Schwestern, rathet mir! man wirbt um meine Hand.Fragst du viel, du wirst nicht viel gewinnen;
Um dich selbst verschlingt sich ja das Band.
Ob er dir gefallen kann?
Die Augen mußt du fragen.
Ob's ein braver, guter Mann?
Das muß das Herz dir sagen.