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Kirchon-Historic Neues Testamentes
A. Vislvßus Eus, woriirnen er feine widrige Mey-.
nungcn von Oriß-ne wrderruffen.
Diese letztem Schrifften sind alle verlohren'gegan-ge». Sein 8r^uz ist weitläufftig und ziemlichsüsäliret. p)
Falsch sind seine reuelarione;.
KILbLIlV8.
Bischofs in konro Anno 291.
Wegen seiner Gelehrsamkeit und unvergleichlichenBeredsamkeit ward er Klei ^.ccicum genenner- Manrühmet ihn auch dabey als einen recht rugendhafftenund Heilige» Mann- LvzMivz hak ihn selbst gesprochen/als er sich währender Verfolgung sieben Jahr in Pa-lästina verborgen aufhalten muste. g)
AXC»LI.AV8.
Bischofs zu c,üil'srL iü Mesopotamien , um das Jahr 278.
Ein geschickter Mann und eifriger Verfechter der rei-nen Lehre, r) Der Ketzer kam auf der Flucht«u» Pcrsien in Mesopotamien, und fieng an, seineschädlicheLebren darinnen auszustreuen. /lXLII!cb^v8widersetzte sich ihm , und ließ selbst die Heyden undIchiloiöpbo; zusannncn kommen, daß sie Zuhörer undMipartbeyische Ricl>ker seyn sollen.
Die Disputation fiel so aus, daß endlich wc.der vor noch hinter sich konte, und sich mir Schandund Spott abführen muste. Unterwegens kam er zueinem Dorff-Pricsier, welcher movokvs, nnd auchgenennrt wird, und band mit ihm an. Dergute Mann war so gewiegt nicht, daß er die listigenGründe raLNLris recht beantworten kontk; daher schrieber an seinen Bischofs , und fragte ihn,
was er machen solle. Dieser schickte ihm, ein paarBücher, so wider nEris Ketzerei) gerichtet warm,daraus solkc er mit ihm üichuriren. ^ ^
forderte den oioookvk-c mitten aussDorffzurOichmanon heraus, und dieser machte es nach Anwei-fung der Bücher, so gut er konte- Indessen aber kamder Bischofs sechsten, und machte die
unverschämte Hartnäckigkeit raEri; nochmahlr» vorallem Volck« zu schänden.
Diese vilpurmiones hat /cchL»kk.^V 5 Syrisch be.schrieben, welche hernach inS Griechische übersetzt wor.den und zu ucciecidir^i Zeiten bekannt waren. brax.menra davon find noch beym xc-ikiiLLuo 5) und er.V.II.I.0ttIM08ObVKllI^0 c) vorhanden.
MIK8V8. -
Bischoff zu Larftn §54. bis 274.
Es wird feiner sonderlich bey den 8ynsül5, welche zuÄntiochien wider novLrvn und r>vLv>i 5L^o!L7Lk?v>r-ehalten worden, Erwähnung gethan, und scheinet,als ob er in dem letzter« 8500^0 wider kLVLvn gar dasprseücimm gehabt, wenigstens wird er in dem Vrieffedes gedachten Szmoeii allen andern Bischöffen, so dirVersammlung veranlasset, vorgesetzet, u)
IV.
Was waren vor Lehrer in Afrika?
I. Zu Alerandria.
Bischoff Anno 2zz. stirbt 247.
Er war ein gebohrner Heyde und begab sich nebstseinem Bruder r-c.v7Lk.cuo nach Egypten, den berühm-ten oinoknLbi zu hören, x) Indem er nun bey der Phi-losophie zu derErkätintniß der christlichen Religion kam,und getauffk ward, so machte ihn vkcvML; wegen sei-ner Gelehrsamkeit zum Mithelffer an derCatcchismus-Schulcn ; wie er denn endlich jenem auch alölufteölordieser Schule folgere, y)
Er legte sich sehr auf die Philosophie, damit er denWidersacher desto besser begegnen körne, nahm anchden-Philosophifchen Habit an, welchen er forthin alsAcltester nnd Vischoss beständig getragen. H
Der Ruhm von seiner Gelehrsamkeit lockre vielenach Alepandrien, und in seinem Amte bewieß er solcheTreu und Weisheit, daß sein Nachfolger VlOdeX-8IV8 s) sich aus seine, als ihres seligen padstrs, wieer ihn nennet, kluge Weise und Lehren zu beziehen pflegte.
OIOdlV8lV8 /rbbx/iklvxidlvsBischoff Anno 247. stirbt 26;.
Der Zunahme ist ihm allem Ansehen nach von seinerGeburkS-Stadt beygeleget worden. SeincEltern mö-gen keine geringe Leute gewesen seyn. b) Daher eSihm nicht a.» Mittel« schicke, seine Begierde zu denWissenschafftcu durch geschickte kraaccxcores und vielBücher zu vergnügen.
Wett er ein groß Verlangen trug / die Wahrheitgründlich zu erkennen, so laß er alle Bücher, die erhaben fönte, mcd gieng ihre Meynungen bedachtsamdurch; bey welcher Gelegenheit er auch die christliche»Bücher in die Hände kriegte, und aus solche» überzeu-get ward, den Glauben an Christum nr «greiften, c)
Als sein Vorgänger nxxLcc.L? zum Vißchum gelan-gete, ward VlObl^I^ zum Aeltesten und InfteAsreder Catechismus-Schulen an seine statt bcsteLet, undnachdeuv er in dicftm Amte alle Tüchtigkeit undTreuebewiesen hatte, ernennete man ihn auch zum Nachfol-ger in her bischöflichen Würde.
Er hatt« biß Heil. Amt kaum ein paar Jahre ver-waltet, so ergicng die grausame Verfolgung unter demKäyfer orcro über die Kirche.
Was die Gemeine zu Alepandricu damahlen ausge-standen , geboret an einen andern Ort, vorjetzo will ichnur bey DIOd^LIO bleiben.
Diesen zu greiften, hatte der feststem 5/sm-vs nacherhaltenen Verfolgungs-Edicte unverzüglich Befehlgegeben. Doch diejenigen, welche ih« greiften solttn,waren so blind, daß sie ihn sonst an allen Orten undEnden suchten, sein Haüß aber, won'nnen er dochwürcklich war, vorbey giengen, weil sie sich ncmlichnicht einbilden kanten, daß er bey solchen Umständenie Wohnung nicht verändert Haben würde.
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