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Kirchen-Historie Neues Testeckrentes
rvarb,irird'nichts weiter übrig behielt/ als daß er anein ander und Höher Gerichte sppLll-rete. x)
Er entwich also nach Tarsen, woselbst ihn der Bi-fchoff «vr.vLriv 8 wegen seiner erbaulichen Predigten garMehrt hatte, nnd ohngeachtet der Erinnerungen Le^c„,einen solchen verbannten Mann nicht bey sich zu lei-ten , dennoch nicht von sich. ließ. a)
Beym Anfange der Regierung des Kaisers i - i iLur,gelaugte LVllibl.V 8 wieder auf seinen bischöfflichenStuhl. Er propheceyete denen Juden, welche nachdem Befehl des gemeldeten Käyftrs den Tempel zuJerusalem wieder aufbauen wolten, daß solches Merckkeinen Fortgang Haben würde, welches auch der Aus-gang bestätigte, wie unten im VIl. Capitel dieses 8 s-cu!> bey den Indischen Sachen gemeldet werden wird-In seiner äusser liehen Aufführung zeigte sich zwareine bäurische Grobheit, sonst aber fand man an ihniceine besondere Gelehrsamkeit und Beredsamkeit , wienicht weniger eine eifrige Gottesfurcht und unermüde-te Geduld. Er war vielen Abwechselungen des Glü-ckes und mancherley Urtheilen unterworffen, bcssezetcaber alles durch seine Beständigkeit, und starb in fei-nem bischöfflichen Amte bey gutem Ansehen im Friede.
Seine richtige Schafften sindDer Drieffan den Käyscr cm>a-nriuw>wvrmnen er HmPas Wunber-Zeiä)«» des Crcutzes zu wissen thut.
2 . L«ecbsics XVIll. 2 ^ vompel-ntes, darlIIN die 1'vrnehm-.sie,iHaupk-Stücke des christlichen Glaubens vorgetra-gen werden-
z. c-keckete, k^ktrgoßic-e V. welche catechetische Reden andie Neugetaufften gehalten worden, und von den.zweyenCacramenten 7)andeln.
Falsche Schrifften sind
L>. Orrkio cle occursu Domini.
2, k^ikols sä ttußuliinum äe miliculls
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Bischoff Anno zS6. stirbt 416.
Anfänglich lebte er als ein Mönch, nachmahls aberward er Aeltcster. Als die Rechtgläubigen zur ZeitdeöKäyserS vLl.rnris von denArianern verfolget wur-den , hieng er auf die Seite dieser Ketzer, und manwill ihn gar beschuldigen , daß er auch den Maccdo-manischen, PHotiniamschen und Mamchäischen ^zrrrhüttiern ergeben gewesen. b)
Endlich, da er Hoffnung halte , zum Brßthume zugelangen, stcllete er sich gantz «rrkociox, und ward auch„ach crmvi .1 Tode an seine Stelle erwählet. Nach derZeit war er denLchren Orioenis dermaßen ergeben,daßdarüber viel Irrungen zwischen ihme, und r.?ivttEo,wie auch niskcouxrao entstunden, davon Uttten Nach
richt erfolgen wird.
Ob er nun wohl nach rrnmanii Tode und gegen dasEnde seines Lebens etwas geruhiger-ward, so führteer sich doch noch zuletzt in Sachen des derge-
stalt auf, daß man ihn der Pelagianischen Irrthümerwegen verdächtig hielt, indem er den Anklägern dessel-ben weniger Gehöre gab, als dem Ketzer, c) End-
, , 8020 !cUcdtV 8 liv. 4. cLp.x.27. 8OckäHc8 tik. 2.c. 40. 2) 1'ttkOvOKK1'V8 loc. cü. k)
»4V8 eM. 6l. 62. c) 0«V8IV2 s-°l. äs -ek». Übe«.
lich vcrdammete er doch auf dem L/noäo zu
priolpvli : wiewohl er ihn bald darauf wieder in dieGemeinfchasst der Kirchen annahm, da sich der Ketzerncmlich stcllete, als ob er seiner verderblichen Mey-nung gute Nacht gegeben hatte.
lObj^dtdlL 8 Hatte sonst keinen ungeschickten Kopfs,und wird wegen seiner Beredsamkeit und Scharffsin-nigkei't von einigen mrgemein gelobet, nur war er et-was Hochmüthig, und daher in seinen einmahl belieb-ten Meynungen Hartnackicht. Man findet aber auchAnlaß, ih» nicht selten eines Wanckel-Mutbcö zu be-schuldigen. ' " »
Das Buch, welches er wieder die Verleumdergeschrieben , 6 ) ist verlohren gegangen.
Die übrigen, so ihm beygeleget werden, sind billichunter die falfchen Schriffcen zuzählen. Solche sind
1. I-ürsr <te iritdcukioue Xto« 2 ckorum in deß» vereei erorro-
6 c in nous xerteuei- 2 oli»m 2 ^ Lsprsstum monscliuiii.
2. Lvmncsnrarius ia ttracs-emscr k. lob.
Z. Lommenrariur in LuLußelium 8 . d4«rl>sel, welcher M desi dbr^laknmi Operibus.ju stehen pfleget.
4 -Noch-wchere ComwenkÄrii -in Xlsrcum und t.ucsm, vonderen einige» doch unr fi- 2 g»-ncs vorhanden.
5 . Viel ttornilicn, welche auch mchreutheils unter.ckrxfa-üswi Wercken anzutreffen.
stl- Zu Anriochien.r.V8'k'eV1i-!!V8
Bischoff Anno zsz. abgesetzt;ze>.
Seine GeburtS-Stadt war 8 >äs in Pamphilien.Zuerst erlangte er das Vißkhum zu Leroea in Syrien?die Väter des Nicänischcn Loncilii aber machten ihnzum Bischoffe zu Autiochie». s)
Weil er mit allem Eifer an der rechtgläubigen Lehrehielt, und die Arianer gar nicht leiden konre, so rühr-ten diese nicht, bis sie ihn vom Amte gebracht Hatten«Sie veranlassten also einen 8 /noäum bey Anliochien,worauf ihn anfänglich cr«vs, Her Bischoffzu Lsroea,als einen Sabrllianer anklagete- s)
Indem sie aber mit dieser Beschuldigung nicht woh!zurechte kommen konten: so brachten sie ein leichtfer-tiges Weibs-Stück mit einem Kinde in die Versamm-lung , welche aussagen und beschweren musie, daßkiV 8 ckAckckUV 8 dcr Vater dieses Kindes wäre. 'Also-fort sprachen die Richter das Urtheil über ihn, undnachdem man solches an den Käyser gelangen lassen,musie sich der unschuldige Mann nach Trajanopel iuThracier» inö Elend verweisen lassen, g)
Das gottlose Weib fiel endlich in eine Kranckheik,und bekannte den gantzen Betrug, daß sie vor Geld zudieser Verleumdung wäre gedinget gewesen. Indessenmusie LV 8 HIMV 8 im sx,Uo sterben ; wiewohl an-dere melden, er wäre von lovc^o wieder zu seinemAmte zurück bcruffen, nachgehende, über von vLvELabermahl vertrieben worden, i»)
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1 L 8 Ub. 4 . c.iz. 14 . 80L0X1tcdIV8 bb. 6 . c.iz.dlldlVL äs virir illukr. l. r. x. l§». '