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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV.SecusE,. Von den Lehrer» in Asta.

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famkeit

Von seinen Schrifftcn sind folgende vorhandenr. Eine kratze Rede, welche er auf dem Nicänischen Conci-!i« an den Käufer OMinrmu-m gehalten.

2. Ll>mmc»k3rms m kiexscmernn, welcher aber grösstenTheiles mit Fabel» mrei-pnlnet, als», daß man wenigdaejvon vor ftine Arbeit halten kan. > >

F. VUlri'ksrio se Kszskrimxrb'' ,^„erlüs Oeixenem, worauszu erkennen, daß er nicht unbülich unter die vornehmstenWidersacher des OriZe»,, gerechnet wird, lc)

H. I.iber cle'snims.

5. Eine Erklärung der Psalmen.

6- Eine ttomili« über kr<,». vin. Z^on diefln drey ktzkernEchi iffren smd bloß KsZmrm« beym H-oävrm^ anju-

teeff-ik. >

treffen,

^ Ick^l.L'rlVS

Bischoff Anno z6o. stirbt zgr»

Er war zu Mclitirie i» Armcnicn gebühre». Alsrvsa-L-ruivs, Bischoff zu LabaKea in Armenien, durchden Melitinensischen 8ynoäum !) abgesetzet worden,ernenneke mau Kltilm^UVkel ari die Stelle, Doch daSie Gemeine eine» Tumult darüber errcgete, begab ersich fteywiüig nach Lerossm, und lebte daselbst in derStille.

Nachdem der Bischöffliche Stuhl znAnkiochren durchLvvoxii Beförderung nach Conflantinopel erledigetwar, erkiärete der Antiochrnische 8ynvc!u5, so um sel-bige Zeit gehalten ward, sonderlich unter Anführungdes halb Arianischen Vischosss ^c^cn zu Cäsaricn,KlUlUlVkck zu dessen Nachfolger. ^

Sowohl die Rechtgläubigen, als auch hie Arianerwaren mit dieser getroffene!» Wahl zufrieden» Den»»

als eiven eintzigen GOtt «»bethen müsse. c>) ^

Das Volck war ungemein darüber vergnügt, dieKayser aber, so auf der Arianer Seiten stund, nahmes so übel, daß er ihn nach seiner Vater-Stadt ver-wiese, und viele von der Gegenparthey wollen einenSabelliancx aus ihm machen, weil sie vorgaben, erhätte mir den Fingern zu verstehen geben wollen , daßnur eine Person in der Gottheit wäre.

Unter dein Kayser kam er zwar wieder zu

seinem Bißthume , fand aber alles m völliger Tren-nung; ja, man hatte auch i-^vi.mvn zum Bischoffsüber die sogenannten Eustathi'aner gemacht: dahermit seinem Anhange einen besondern Got-tesdienst in k'sllaea oder Palaea , das ist / der altenStadt, anstclleke- i>)

Als v.ii.Lr« die Regierung überkam, wüste er noch-mahlen die Stadt räumen, ward aber von «narianowieder emgesetzek, g)

Anns Z8!. ward das allgemeine Concilium zuCon-stanrmopc! ausgeschrieben, auf welchem sich auch dlL-N6HV8 einstellcte, und von dem Kayser rnLovonogar gnädig angenommen ward. Dieser erkannte ihnsogleich beym ersten Anblicke; indem ihm bey angehen-der Regierung dessen Person im Traume vorgekom-men war, welche ihm den Käyserlichm Manttl umge-than, und die Crone aufgesetzet hatte. Weswegen ihmder Kayser vorjetzs die Augen, das Haupt und dieHand küsset«, damit er ihn gecrsnet hatte. r>Währenden gedachten Eonciln starb ivlLH 5 !V 8 ,und nachdem ihm von «»kevino nrrrnuo die Leich-Re-de gehalten worden, brachte man seinen Leichnam mitgrosser Ehrerbietung nach Antiochien, und bestattete

gcmenget, Andern das Volck bloß auf ein gokkfeeligesLeben gewiesen: so meynete jede Parthey ernenMamigefunden zu haben, der es mir ihr halten würde, m)

Die gantze Gemeine zu Antiochien nahm ihn bey fei-ner Ankunff! mit den grössesten Freuden auf. DerKäyftr con5^nvivs, welcher eben zu Antiochien war,verlangte, daß die vornehmsten Bischöffc über denSpruch ktov. Vü, 22.'predigen Alten, als welchervon den Ariancrn auf die Schöpffung -es SohnesGOttes pflegte gezogen zu werden, n) ^lKHsslV8war der dritte in der Reihe, predigte aber also, daßfeine Lehre mit dem Nicänischen Symbols völlig über-eil» kam.

Mitten in seiner Rede gieng der^rebistiaeonur, demsse nicht anstund, hin, und legte ihm dieHand auf denMund, daß er schweigen folte. Doch, er hub seineHand auf, und zeigeke dem Vokck'e drey von feinen

Fingern, legre auch darauf zwey von selbigen nieder,! ___

daß nur einer davon zu sehen war. Der /ttcbi-iisco-! 0) LOLOdtLdkV5 i.c. p) kVftMVs ti!>. 2. c->p -c>»ur grieff ihm deswegen nach der Hand: indem sbek^ockL'l-kz l-l».z. c»p 9, i-lMovONLi-vs lil»,').

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Er wird ein rechrschaffener und aufrichtiger Manngencnnet, welcher voll GOttes gewesen, c) SeineAufführung war ernsthafft, sehr wohl anständig, unduufträfftich» Daß er den Arianer» jemahlen zuge-than gewesen, kan wohl nicht erwiesen werden, ob ergleich anfaflgr etwas vorsichtig gehandelt, und Tren-nung vermeiden wollen- Sein Eifer, den er vor denrechten Glauben Hakte, brachte ihm die Ehre zuwege,daß die Orriinäoxi von den Arianern mit dem Nah-men der NTelerianer bemerktet wurden.

Wie beredt er gewesen, zeiget seine Predigt, welcheer obangezeigtcv Massen zu Antiochien gehalten, undnoch beym Loi^tEn, u) anzutreffen»

Bisthoff Anns zFe. stirbt 40z.

Er stammcte aus eincin adelichen Geschlechte zu

Ale«