Buch 
Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
JPEG-Download
 

8l4

Kirchen-Historie Neues Testamentes

feu brauchet. Sein Scylnr isigantz schlecht und ohneZierde. 6)

Von ftinen Schrifften sindvorhandene

r-'^ncorikur, tiue äs käe iermo, geschrieben bhngefehr Z7Z.

2. krnrrium, ll,,e »äuerlui krereier I.XXX- welches Anno Z74-angefangen worden,z. Snscepkrl»e.,ü», lcu kins.ii epirome.

4. Oe pnnäeribus cL menlurir über.

§. Zwey Briefe, welche Lateinisch unter ltlsrvv/m, Werckenvorbanden.

Unrerg fthovens

l-kb^livlagui.

2« l)e vik» üc lnteriru ?ropbet»rum.

I. I)s bnäscim xemmi; in velle Ssronlr, Welche Schrifft dochvon einigen vor richtig gehalten wird. e)

4. Etliche Orions-,welche aber eines jüngern L^ipkrnil seynmögen.

Verlohrne

1. Oe lipiäibns.

2. trncowium 8« ttllLrioais. .

z. Diel Briefe.

4- Orario äs 8pin'tu 8.

Cll.^60klIV8 BlV88^dIV8Bischoff ju dlyll» Anno z/o.

Er war des obgerühmten «asirn jüngster

Bruder, und legte sichanfänglichdermassenaufdieRe-'de-Kmist, daß ihn BIL2lXMb.diV8 t) davon abmah-nen muste. ,

Hierauf ergab er sich dem Mönchs-Leben, undlaSdabey fleißig die Heil. Schafft, wie auch dieTheologi-,

schen Streit-Schrisstcn, in welchen 8ru<lü5er nicht we- 2. i.>br„m ä- Komi,-in »piLciv.niacr, als in der Rede-Kunst einen grossen Nahmen er-- z.D>e iz. Bücher wider Lnaomium, welcher ein Feind seinesr Bruders Lsüiii gewesen, doch sich scheuet-, mit seinen drey

Die Stadt d^iD, woselbst er das Bißthum erlan- Büchern wider seidigen bey L-Mi Lebzeiten anS Licht zu

aete, lag au den Grentzen CappadocienS, und wird von kommen. , x...

etlichen zu Armenien gerechnet; wiewohl mehr Slädtei4-ü- »n>^» s- rcsEÄ.oae bey Gelegenheit desrrnu-ciisr^ » v , AdsierdenS seiner Schwester K1-c.m»eä»no z-z.

E? A fest an dem MeänischenGlaubenS-Bekänt- ^ Das.Leben seiner Schwester der Heil, U-a-m

Cammer empfieng. le) Er verrichtete also seine Ordresonderlich in Arabien und Palästina, in welchem letztemLande ersieh zwar sehr freuete,die Oerterzu sehen, woChristus gewandelt hatte, zugleich aber auch gewahrward, daß man ansieng aus Aberglauben alt sol-che Heil. Oerter zu waLfahrken, welches er miß-bifligte. l)

Nicht lange Hernach ward er auf das Concilium z«Constammopcl erfordert, woselbst man ihm, den Ent-wurffzu dem Glaubens-Bekamitmsse zu machen auf-trug. m) Bey Gelegenheit des Todes-Falles xrei-xm,Vischosss zu Ankiochien, hielt er ihm vor der ansehnli-chen Versammlung diekÄremacian ; n) wie auch einigeJahre hernach der Kayserlichen Priutzcßin ?vr.c»eiu/.8,und folgeirves ihrer Mutter, derKäyscrin?l.^mi.^L dieLeich-Reden. 0-

Jm übrigen wird feines Weibes gedacht,

p) er aber vor seine Perfsn gerühmet.daßer einen hei-ligen Wandel geführct, und sonst gar ein gelehrter undscharffsinniger Mann, doch zuweilen leichtgläubig ge-wesen. In seinem 8^-io befindet sich eine zierliche Deut-lichkeit und Annehmlichkeit, welches ihn sowohl im Re-den als Schreiben beliebt machtet g) doch ist er schlech-ter als vä?ii.ii und nEäurxui, nnd hat jtt viel Allego-rien und philosophisch Zeug cmgomischet.

Seine Sehnfsien bestehen meistens in Hsmilien,Erklarungei'. und Episteln.

Von andern Trackaten mexcket manl. KIexre-.»-rnn, oder das Buch von der Schöpffung, welchessein Bruder angefangen halte, von diesem aber geeudizetworden.

Nisse, und widerlegte die Arianer aufs nachdrücklichste,welches aber einen Befehl des Käysers Valenri; ver'"fachte, nach welchem er ins bxilmm gehen muste l>)

Die Galatischen und Arianisch-gcsinneken Bischöffr,so ihn auf einem 8ynoäo der Gegend absetzten, wüstet,nichts anders zur Ursache vorzuwendcn, als daß er einMann wäre,der gar kein Ansehen hätte. DasVerfah-reu bey der Verw.isimg wak auch ziemlich Hart, indemman ihn fesselte, und sonst auch der Unbescheidenheik desVolcks überließ.,)

Nach 7. bis 8-Jahren ward er wieder eingesetzet,underhielt von dem C^nc-ilio zu Antiochien etwa Anno z/g.die Verordnung, die durch die Anämischen Verfolgun-gen zu Grunde gerichteten Orientalischen Kirchen,nebstandern zu viMiren, worzu er die Kosten auf Befehl desgottleeligen Käysers rnxooosn aus der gemeinen Renk-

ä) lä. -pol I. sw-rs?vVkkI>lVK1 s> 282. 2pol. 2. k>. 2ZZkttOHV8 coö. 122. e) kik. lirk.t'cnxc. «ccl.x. Ig6.

k, ,pik. 42. äe u.b-bu, p. 500. b) l>IV8-Ip)l8!S2I/.d0rkd!v8 epilt. 9z. Xr88kd!VS lid. ä-virAi-,.c.Z>

vikr LL 8 II. 1 VL eM. 264. i) Iäem>L4icLI'ttO«.V8 üb. II. c. 19 4) kttOUVL coä. 6. k) kttO

exik.z;8. j-I-IVL coö.-7t.

Lalsthiiet) il-rn zuIelegte Schnitten sind

- ., . 0-i.s X.» r. Iv mulie.em peccsrricem, öees»,am ä»riur »Uos iuälcrnt,

welches aber einen Befehl des Käysers Vsicnn; verur-

2. Or-irin in principinM iciuniorum, welche d-yde Ar-d-N des^kerii ^ML/enl sind. r)

z ve 1 rinirsce säueLtu- -» Vct. 'r-üsmearo 6«IsÄ»

kcüimn.^iL.

4. Dr iiLkurr kumin» tibb. 8«

Verlohrne sind

1. kxpoürivne, in ?,'ouerki».

2. Lourr» /rbiruium sc k-cris, püii -L §pinn,s §. äiuinir-ke.Z.Lommenrirü in -piiwUm k»uli sä okilipp-nler.

LV 5 L 6 lV 8 8 ^^ 08 A'PLdkV 8Bischoffzu 8-mos«rL um die Zeiten des Käyftrs v-l-n,:,.Er war ein Mann von einem recht Apostolischen Lk-

fkr:

^88K»V8 epiK. ä« eunkibu« sti-ro 5 'IxmLM. l) 1b».äem. m) keice?ttOKV8 Iik>. !2. c. lZ. n) l

lib. 4. c. 26. 0) kxrsnr in kill! Opcr. II. p»a. 946- 95^'